Basketball: Herren

04. Februar 2012 06:31; Akt: 04.02.2012 06:47 Print

Schlüsselspiel: Ettelbrück vs. ZolverSchlüsselspiel: Ettelbrück vs. Zolver

18. und letzter Spieltag der Qualifikationsphase: Die Entscheidung muss fallen. Für den zweiten Meisterschaftsteil bleiben in der Titelgruppe noch zwei von sechs Plätzen zu vergeben.

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Reicht es? Tim Giver und Etzella stehen unter Zugzwang. (Bild: Tageblatt-Archiv / Gerry Schmit)

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Die besten Karten in der Hand um ihre Teilnahme perfekt zu machen, haben die zurzeit punktgleich auf den Rängen fünf und sechs platzierten Ettelbrück und Walferdingen.

Sie brauchen nur ihre Heimspiele zu gewinnen. Denn sie haben einen Bonus von einem Zähler auf die gemeinsam auf den Rängen sieben und acht klassierten Esch und Zolver. Für Walferdingen dürften die Sterne äußerst günstig stehen. Die Résidence ist nämlich mächtig in Fahrt mit fünf Siegen in Serie, wobei mit Düdelingen, Bartringen und zuletzt Steinsel die drei Bestklassierten niedergerungen wurden. Demnach müsste es am Samstag ausreichen, um gegen den ohne den angeschlagenen Ami Mc Nutt anreisenden Vorletzten Heffingen den Punktgewinn zu buchen und auch Revanche für die Niederlage in der Hinrunde zu nehmen.

Erfolgszwang

Eine Schlüsselrolle im Kampf um die beiden letzten Plätze in der Titelgruppe spielt der Schlagabtausch zwischen den involvierten Ettelbrück und Zolver. Beide Kontrahenten stehen unter absolutem Erfolgszwang, stecken jedoch zurzeit nicht in den besten Tüchern. Bei der Etzella stehen vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen zu Buche. Zu Beginn der Woche wurde der kanadische Trainer Johnson entlassen und durch den Luxemburger Gilles Becker ersetzt. Dieser soll die Truppe wieder auf Vordermann bringen und sofort in die Erfolgsspur zurückführen. Bei der AS Zolver hat nach den Heimpleiten gegen Musel Pikes und Esch die Moral einen gehörigen Knacks bekommen. Die Chancen auf eine Teilnahme in der Titelgruppe sind nämlich fast auf den Nullpunkt gesunken.

Ettelbrück macht mit einem Sieg alles klar, ist jedoch im Falle einer Niederlage – wenn zugleich Walferdingen und Esch gewinnen – in die Abstiegsgruppe verurteilt. Zolver kann mit einem Sieg einen kleinen Hoffnungsschimmer aufrechterhalten, ist dann aber auch noch auf Schützenhilfe angewiesen.

Unwahrscheinliches Szenario

Basket Esch wird wohl gegen Schlusslicht Bettemburg punkten, muss jedoch auf einen Patzer von Ettelbrück oder Walferdingen lauern, um eventuell in die Top 6 einziehen zu können. Bei aller Rechnerei in den betroffenen Lagern ist sogar ein eher unwahrscheinliches Szenario möglich. Wenn nämlich Ettelbrück und Walferdingen verlieren und zugleich Esch und Zolver gewinnen, haben die vier Teams die gleiche Zahl an Tabellenpunkten (27), womit dann in einem aus allen direkten Vergleichen resultierenden neu erstellten Klassement Esch Fünfter, Zolver Sechster, Ettelbrück Siebter und Walferdingen Achter abschließen.

Die beiden anderen Paarungen des letzten Spieltages liefern einen kleinen Vorgeschmack auf die Playoff-Runde. Leader Düdelingen empfängt den Vierten Musel Pikes, der ohne seinen wegen Vaterfreuden in die Staaten abgereisten Ami Gary antritt. Der Tabellenzweite Bartringen gastiert beim Dritten Steinsel. Ob beide Klubs hierbei die angekündigte neue ausländische Arbeitskraft auflaufen lassen, steht noch nicht fest.

(Paul Wagner/Tageblatt.lu)

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