Einen etwas anderen Kugelstoß-Wettbewerb, bei dem die Athleten nicht in einem Stadion antreten, wollte Nico Peters auf die Beine stellen. Diese Idee wird heute Wirklichkeit. Im Hesperinger Park findet ein Event mit mehreren Top-Athleten statt.

Im Ausland gibt es schon längere Zeit solche Veranstaltungen in Parks, in der Fußgängerzone oder auf dem Hauptplatz einer Stadt, wie zum Beispiel am Donnerstag beim Diamond-League-Meeting in Brüssel. Das Interesse der Zuschauer ist meistens bei solchen Events größer als bei den normalen Veranstaltungen. Die Schaulustigen können nämlich so besser am Geschehen teilhaben.

Als Lockmittel für die Zuschauer stellten sich selbstverständlich die beiden Luxemburger Elite-Sportler Bob Bertemes und Paralympic-Athlet Tom Habscheid zur Verfügung. Wie Habscheid (siehe Tageblatt vom 6. September) trifft ebenfalls Bertemes in einer hochwertigen Konkurrenz auf „alte“ Bekannte.

Es ist nämlich jetzt der ideale Zeitpunkt, um noch einmal die Form zu testen, bevor Ende des Monats die WM in Doha (Katar) stattfindet. Der luxemburgische Kugelstoßer führt das Teilnehmerfeld an mit seiner Rekordweite von 22,22 m. Stärkster Gegner könnte Asmir Kolasinac (Serbien) mit einer persönlichen Bestweite von 21,58 m sein, gefolgt von Jacko Gill (Neuseeland, 21,21 m), den der FLA-Athlet seit seiner ersten Junioren-WM kennt.

Simon Bayer (Deutschland) sowie Ashinia Miller (Jamaika) sind weitere Athleten mit Weiten über 20 m. Das etwas ungewöhnliche Austragungsmodus wird diesen Wettbewerb äußerst spannend machen. Zuerst findet eine Qualifikationsrunde mit zwei Versuchen statt, gefolgt von einem Viertelfinale, das den Einzug ins Halbfinale regelt. Das Highlight wartet dann mit dem Finale. Die Paralympics-Athleten und die anderen Sportler werden abwechselnd ab der Qualifikation bis zum Finale in den Wurfring steigen.

Ab 16.00 Uhr finden verschiedene Wettbewerbe für Kinder wie auch der „Schnupper-Wettbewerb im Kugelstoßen“ für jedermann statt. Die Kugelstoßer werden um 18.00 Uhr vorgestellt.

 

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