Das Comité Olympique Luxembourgeois (COSL) – das Nationale Olympische Komitee – wurde 1912 gegründet. Im selben Jahr nehmen auch zum ersten Mal luxemburgische den an Olympischen Spielen in Stockholm, teil. Danach schickte Luxemburg Sportler zu allem Olympischen Sommerspielen, mit Ausnahme der Spiele im Jahr 1932 in Los Angeles. Das Großherzogtum gewann auch eine Goldmedaille. 1952 gewann Josy Barthel in Helsinki den 1500-Meter-Lauf. Es folgten noch zwei weitere Medaillen, diesmal bei den Winterspielen 1992 in Albertville (F), als Marc Girardelli zwei Silbermedaillen, im Super G und im Riesenslalom errang.

1974 wurde die luxemburgische Sportlandschaft umstrukturiert. Der COSL vereinte alle Sportverbände und Verbände mit sportähnlicher Eigenschaft (derzeit 61) unter einem Dach. Am 28. April 1978 erkannte die Regierung das COSL als zentrale Sportorganisation an. 2001 folgte eine erneute Reform. Zeil war es, die Organisation professioneller zu gestalten. Die Hauptaufgabe des COSL ist nach wie vor die Förderung des Sports in Luxemburg. Das Komitee unterstützt deshalb Sportverbände im Leistungs- und im Freizeitsport und engagiert sich für den Schulsport.

Das COSL wird ein Team aus etwa einem Dutzend Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Sommerspielen schicken, die vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London stattfinden.

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