Im Monat November konnte die „Direction de l’immigration“ insgesamt 234 neue Anfragen für Asyl verbuchen. Das sind 91 mehr als im Vergleichsmonat 2017. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres wurden 1.932 solcher Anfragen registriert, im Vorjahr waren es bis November 2.077.

Es ist demnach davon auszugehen, dass die Zahl von 2.000 Asylbewerbern im laufenden Jahr ebenso wie in den drei Vorjahren überschritten wird. Zum Vergleich: 2014 waren es lediglich 1.091 und 2013 1.070 Fälle. 19 der Anträge, die im Monat November gestellt wurden, kamen von Menschen aus Europa – die meisten hiervon stammen aus Albanien (6), gefolgt von Türken (5).
66 der Menschen, die um Asyl baten, stammen aus dem asiatischen Raum: 24 aus Afghanistan, 19 aus Syrien, 13 aus Georgien, 10 aus dem Irak.

Die meisten Flüchtlinge kamen im November aus Afrika, darunter 41 aus Eritrea, 18 aus Algerien und 14 aus Marokko. Auch im gesamten Jahr 2018 liegen die Eriträer mit 319 Anträgen an der Spitze. Syrer und Iraker belegen in dieser Tabelle die Plätze zwei und drei. 938 Menschen wurde bislang im laufenden Jahr das Recht auf Asyl offiziell zuerkannt. Das sind 41,8 Prozent aller Anfragen.

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