Im April 2017 wurde die Internetplattform GovJobs vom Ministerium des öffentlichen Dienstes und der Verwaltungsreform ins Netz gestellt. Alle Jobangebote des Staates sollten hier zentral einsehbar sein.

Jetzt erkundigte sich der Grünen-Abgeordnete Claude Adam mittels einer parlamentarischen Anfrage darüber, weshalb dies noch immer nicht der Fall sei: Immerhin sei in der Rubrik “Ils recrutent aussi” vermerkt, dass das Angebot nicht umfassend sei, und es werde auf andere Internetseiten verwiesen, die ebenfalls öffentliche Anstellungen vermittelten. In seiner Antwort listet der zuständige Minister Dan Kersch die fünf Arten von freien Stellen auf, die auf GovJobs angeboten werden.

Plattform weiter ausbauen

Die Veröffentlichung von freien Beamtenstellen im Rahmen des “Examen-Concours”, von Stellen im Rahmen der zentralisierten Rekrutierung beim Staat und von solchen, die durch interne Rekrutierung besetzt werden, müsse laut Minister obligatorisch auf der genannten Seite geschehen. Bei Angestelltenposten bzw. bei Stellen, die dezentral besetzt werden, haben die Verwaltungen, die dies wünschen, weiterhin die Möglichkeit, dies zu tun.

Hierzu gehören etwa medizinische oder paramedizinische Berufsangebote, aber auch solche im sozialen Bereich oder im Bildungswesen. Diese Möglichkeit werde, so Kersch, denn auch verstärkt von den Verwaltungen genutzt. Die gesamte Prozedur für Kandidaten sei, seit GovJob existiert, vereinfacht worden und könne mit weniger materiellem Aufwand abgewickelt werden. Seit dem Zeitraum April-Oktober 2017 muss kein Papier mehr für die zentralisierte Rekrutierung, die Einschreibung zum Examen, die Kandidaturen für Beamtenposten oder den Wechsel der Verwaltung benutzt werden.

Es ist weiter vorgesehen, die Funktionsweise der Plattform so auszubauen, dass Kandidaten benachrichtigt werden, wenn neue Jobs, die ihren Berufsvorstellungen entsprechen, zur Verfügung stehen. Ab Mitte Februar könne jeder Interessent einen “Newsletter” abonnieren. Werbung für die Plattform sei während des vergangenen Jahres u.a. auf Studenten- oder Jobmessen und anderen Veranstaltungen für Schüler und Studenten betrieben worden. In einer weiteren, zweiten Etappe, so der Minister, sei daneben vorgesehen, die Angebote zu erweitern. Mittelfristig soll den Bürgern eine zentrale Jobbörse für den gesamten öffentlichen Bereich zur Verfügung gestellt werden. Erste Unterredungen mit den Verwaltungen seien bereits geführt worden, mit dem Zweck, dieses Ziel zu erreichen.

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