Am Samstag veranstaltet der nationale Basketballverband FLBB zum dritten Mal Meisterschaften im 3×3-Basketball. Eine Disziplin, mit der man sich in Luxemburg noch schwertut, die international jedoch einen wahren Boom erlebt.

Das Programm in Esch

Luxemburgische Meisterschaften am Samstag ab 10.00 Uhr in Esch Belval, place de l’Académie.

Männer: Open (ab Jahrgang 1996), U18, U15, Poussins.

Frauen: Open (ab Jahrgang 1997), U17, U14, Poussines.

Open Mixte (2 Frauen und 2 Männer).

Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich diese vom Streetball stammende Form des Basketballs weltweit etabliert. Es ist die Einfachheit, die diese Disziplin vor allem bei der Jugend so beliebt macht: Benötigt werden nur ein Ball, ein Korb und drei Spieler. Weltweit ist es die am meisten betriebene Freizeitsportart.

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Der Internationale Basketballverband (FIBA) tüftelte daher ab dem Jahr 2007 an einem einheitlichen Regelwerk und es verwundert auch nicht, dass man sich dazu entschied, diese Disziplin für die Olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur vorzuschlagen. Hier feierte das 3×3 dann auch seine internationale Wettkampfpremiere. Seither wurde fast schon im Eiltempo an der Weiterentwicklung gearbeitet.

Im September 2011 wurde die erste U18-Weltmeisterschaft im italienischen Rimini ausgetragen. Es folgten Weltmeisterschaften für Seniors sowie eine 3×3-World-Tour.

2020 in Tokio erstmals olympisch

Die Ergebnisse fließen in ein globales Punktesystem, so wird ein Ranking der einzelnen Spieler erstellt. Dies ermöglicht es ihnen, sich auf nationaler und internationaler Ebene zu vergleichen. Auch die Verbände erhalten über ihre Athleten Punkte. Neuen Spielern und Nationen wird somit die Möglichkeit geboten, sich in der Weltspitze zu beweisen.

Bei der letzten WM, die vom 17. bis 21. Juni in Nantes ausgetragen wurde, war mit Andorra beispielsweise ein Land im Männer- und Frauenwettbewerb vertreten, das auf der Basketballweltkarte bisher kaum in Erscheinung getreten war.

Seinen vorläufigen Höhepunkt erlebte das 3×3 dann vor rund einem Monat, als es offiziell ins Olympische Programm (für Tokio 2020) aufgenommen wurde.

Für die Zuschauer bietet das 3×3 übrigens höchsten Unterhaltungswert. Die Spiele sind schnell und dynamisch, begleitet werden sie von Show- und Musikeinlagen. Im Rahmenprogramm gibt es zudem Wettbewerbe wie Dunking-Contests oder Shoot-outs, die den ganzen Wettbewerb zusätzlich noch spektakulärer gestalten.

Weitere Infos zum Thema sowie u.a. ein Interview mit Tessy Hetting, Technische Direktorin der FLBB, lesen Sie in der Tageblatt-Ausgabe vom 8. Juli (Print und E-Paper).

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