Spanien

06. Juli 2012 18:59; Akt: 06.07.2012 20:17 Print

Pamplona wieder in Stierhatz-FieberPamplona wieder in Stierhatz-Fieber

Pamplona ist wieder im Bann des Stiertreibens. Zehntausende Einheimische und Touristen haben am Freitag in der nordspanischen Stadt den Beginn des Volksfestes des Heiligen San Fermín gefeiert.

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Höhepunkt der achttägigen Feiern ist die am Samstag beginnende Stierhatz, wobei an jedem Morgen sechs Kampfstiere durch die engen Gassen Pamplonas gejagt werden. Die Bullen werden am Abend von Toreros in der Arena getötet.

Am Freitag wurde mit dem Abschuss einer Feuerwerksrakete vom Rathausbalkon und dem Schlachtruf "Viva San Fermín, gora San Fermín!" (Es lebe der Heilige San Fermín) auf Spanisch und Baskisch das Volksfest gestartet.

Hunderte rot-weiß gekleidete Männer, die sogenannten "mozos", laufen bei der Stierhatz vor und neben den Bullen durch die Gassen der Stadt. Als einzige "Waffe", um die Stiere von sich fernzuhalten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt. Die Hatz («encierro») war durch Ernest Hemingways Roman "Fiesta" (1926) weltbekannt geworden. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1922 kamen 15 Läufer ums Leben, zuletzt 2009 ein 27-jähriger Spanier.

(dpa/Tageblatt.lu)

  • M.cc am 07.07.2012 06:04 Report Diesen Beitrag melden

    ...einfach krank...

    Aplaz sech ëm esou blöd Handyen ze bekëmmeren, hätten ons EU-Politiker besser sech mat der kranker Kultur an esou Länner ze beschäftegen.

    • jang am 07.07.2012 09:05 Report Diesen Beitrag melden

      Aarm Geeschter

      Ajo, an wann een dann nach bedenkt, datt déi Déierequälerei vun der korrupter EU subventionéiert ass, geet mir den Hutt héich. Also, net nëmme "krank" Kultur, mä nach méi "krank Politiker". Eis Viviane huet dach esou eng grouss Klapp, do ass jo eppes wat si net ka verbocken, wéi vill aneres bis elo.

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