Notlandung

17. Juli 2012 12:32; Akt: 17.07.2012 12:52 Print

Flugzeug sackt über Atlantik 6.000 Meter abFlugzeug sackt über Atlantik 6.000 Meter ab

Eine United-Airline-Maschine sackte auf dem Weg nach London in die Tiefe. Der Pilot musste eine Notlandung durchführen. Bei einem Swiss-Flug nach London kam es ebenfalls zu einem schweren Zwischenfall.

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Horror auf dem Weg von Washington nach London für 50 Passagiere einer Boeing 757 der United Airlines. Die Maschine sackte plötzlich 6.000 Meter in die Tiefe, musste umdrehen und in der kanadischen Provinz Neufundland notlanden.

Zum Vorfall kam es über dem Atlantik, wie Mail Online berichtet. Das Flugzeug habe wie eine Fähre geschaukelt, berichten Passagiere. Das Kabinenpersonal sei hektisch die Gänge entlang gerannt.

Problem mit einem Motor

Passagierin Lizzy Lamingn sagte zu Mail Online: "Wir konnten anhand der Karten auf den Bildschirmen erkennen, dass wir an Höhe verloren hatten - von 12.000 Meter auf 6.000 Meter - und dass der Flieger die Richtung geändert hatte."

Laut einem United-Airline-Sprecher in London gab es ein mechanisches Problem mit einem der Motoren. Der Pilot sei deshalb vorsichtshalber umgedreht. Danach wurden die Passagiere auf andere Maschinen umgebucht.

Rauch in der Kabine bei Swiss-Flug

Probleme gab es auch bei einem Swiss-Flug nach London am 2. Juli. Wie Cash.ch schreibt, war eine Maschine der Swiss in einen gröberen Zwischenfall verwickelt: Der Flug LX-456 von Zürich nach London City war rund 25 Minuten in der Luft, als sich plötzlich bläulich-weißer Rauch in der Kabine entwickelte und der Druck abfiel. Gemäß Angaben von Augenzeugen war die Rauchentwicklung so groß, dass die Flight Attendants am Ende der Kabine kaum mehr zu sehen waren. Der Pilot musste einen Sinkflug einleiten und nach Zürich zurückkehren.

Die Swiss bestätigt gegenüber Cash.ch den Vorfall. Die Sprecherin beteuert aber, dass für die 93 Personen an Bord zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden habe. Bei einem Kabinendruckabfall sei eine Rauchentwicklung nicht ungewöhnlich, weil die eingesetzten Generatoren Sauerstoff erzeugten, der dann die Sicht trüben könne. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen seinerseits spricht von einem "schweren Zwischenfall". Es leitete eine Untersuchung ein.

(20 Minuten/Tageblatt.lu)