Eng, enger, Schwimmbad

17. Juli 2012 10:00; Akt: 17.07.2012 10:07 Print

Ein Bad in der Menge gefällig?Ein Bad in der Menge gefällig?

Im Wellenbad des Freizeitparks Tokyo Summerland quetschen sich die Leute so dicht aneinander, dass man das Wasser gar nicht mehr sieht. Wer hier mal drin ist, kommt so schnell nicht wieder raus.

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Das ist nichts für Menschen mit Berührungsangst: Im wohl überfülltesten Pool der Welt, im Freizeitpark Tokyo Summerland in Japan, quetscht sich Badehose an Badehose. Hunderte von planschwütigen Besuchern tummeln sich hier im Becken des Wellenbades. Ertönt ein Signal, startet das eigentliche Spektakel: Eine künstliche Welle lässt die Menschenmasse auf und ab wippen.

Die Videos der menschlichen Welle im Tokyo Summerland geistern schon seit Jahren durch das Internet und tauchen jeweils zur Badesaison wieder auf. "Was wir dort sahen war unglaublich! Man konnte sich kaum bewegen", steht als Kommentar unter einer Aufnahme. Das glaubt man sofort: Auf den Videos ist vor lauter Menschen und Schwimmringen das Wasser kaum noch zu sehen.

Was man im Tokyo Summerland neben dem Wasser bestimmt auch nicht zu Gesicht bekommt, sind Tattoos: Dass die Körperbemalungen im Freizeitbad verboten sind, ist so ziemlich das Erste, was man über das japanische Alpamare erfährt. Sonst verraten die Blogs und Foren im Web nicht viel über den Badespaß. Vor allem auf die drängendste Frage findet man nirgends eine Antwort: Wie kommt man hier bloß wieder raus?

(20 Minuten/Tageblatt.lu)