11. Januar 2017 12:47;Akt: 11.01.2017 23:28

Zauberer und Künstler

EHRLICH BROTHERS

Am 25. Januar werden zwei der zurzeit beliebtesten Zauberkünstler in der Rockhal auftreten. Wir sprachen mit Chris Ehrlich über Zauberei und ihre Show.

 (Bild: Sebastian Drueen)
Tageblatt: Herr Ehrlich, sind Sie momentan sehr im Stress?

Chris Ehrlich: Die Tournee hat gerade begonnen und es gibt noch viel zu erledigen: Ton, Video, Dramaturgie ... Aber die Show ist toll angelaufen.

Wie lange arbeiten Sie an einer solchen Show?

Die ersten Illusionen für diese Show haben wir 2014 entwickelt. Uns war klar, dass es ein sehr langwieriger Prozess werden würde. Allein an dem Trick mit dem Monstertruck haben wir zwei Jahre gearbeitet und viele andere Illusionen parallel entwickelt.

Wie bezeichnen Sie sich selbst: als Magier, Zauberer oder Illusionisten?

Wir würden uns eher als Illusionisten bezeichnen. Aber wenn jemand uns als Magier oder Zauberer bezeichnet, ist das auch okay. Wir sind in jedem Fall auch Entertainer, weil es uns wichtig ist, die Menschen gut zu unterhalten. Und die Leute kommen ja zu uns, um eine kurzweilige, spektakuläre Show zu erleben.

Würden Sie Ihren Beruf auch als Kunst bezeichnen?

Ja, wir verstehen ihn auf jeden Fall als Kunst, weil sehr viel Kreativität drinsteckt, aber auch ein Konzept, eine Strategie. Kunst besteht ja nicht nur darin, dass es, wenn ich es mit einem Gemälde vergleiche, skurril oder toll aussieht. Es verbirgt sich ja eine Philosophie dahinter. Das, was die Menschen bei uns in der Show sehen, ist ein künstlerisches Gesamtwerk, eine magische Oper, ein magisches Arrangement.

Stammen alle Tricks von Ihnen selbst, oder haben Sie auch Tricks von anderen abgekauft?

Der Großteil ist von uns. Andreas führt aber auch einen Klassiker vor, einen Seiltrick, wobei das Seil zerschnitten und wieder ganz wird. Das ist nicht von einem anderen Zauberer abgekauft, sondern quasi Allgemeingut.

Das gesamte Interview finden Sie in der heutigen Ausgabe (11.1.17) des Tageblatt.

Tickets für die Show gibt es hier.

Claude Molinaro