26. Januar 2017 12:52;Akt: 26.01.2017 17:25

Vater fotografiert Hai unter 10-jährigem Sohn

SURFER IN AUSTRALIEN

Ein zehnjähriger Australier surft auf einer Welle. Sein Vater fotografiert ihn dabei und ist fassungslos, als er unter seinem Sohn einen dunklen Schatten entdeckt. Der junge Surfer ist froh, nicht vom Brett gefallen zu sein.

 (Bild: AP/Chris Hasson)

Ein Australier hat eine unbewusste Begegnung seines surfenden Sohnes mit einem unter Wasser wendenden Hai in einem atemberaubenden Foto festgehalten. Darauf ist zu sehen, wie der zehnjährige Eden Hasson in Port Stephens knapp 180 Kilometer nördlich von Sydney auf einer Welle reitet und dabei genau auf den Raubfisch vor ihm zuhält. Der Junge scheint das Tier nicht zu bemerken.

Sein Vater Chris Hasson sagte der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag, Experten hätten ihm gesagt, dass es sich um einen heranwachsenden Weißen Hai mit einer Länge von rund zweieinhalb Metern gehandelt habe. "Ich habe mir das zweite Foto angeschaut und (gedacht): Niemals", sagte Hasson. Mit Rufen und Pfiffen habe er seinem Sohn sofort gezeigt, dass er gefälligst aus dem Wasser kommen solle.

Heranwachsender Weißer Hai

"Er hat eine Kontur im Wasser gesehen und gedacht, es wären Algen", sagte Hasson über die Hai-Begegnung seines Sohnes. Eden habe auch etwas gespürt, als er darüber geritten sei. "Er hat sich dabei aber nichts gedacht, bis er das Foto gesehen hat", sagte der Vater.

Der Hai-Forscher Andrew Chin von der nordostaustralischen James Cook University sagte, dass es sich bei dem fotografierten Raubfisch möglicherweise um einen kleinen Weißen Hai gehandelt habe. "Aus der Perspektive sieht es so aus, als ob der Hai erschreckt worden ist und sich von dem Brett wegrollt, um ihm zu entkommen", sagte Chin. Der Hai habe sich in keiner Weise im Angriff befunden.

Nichts dabei gedacht

Eden Hasson selbst berichtete, dass er das Tier nicht wahrgenommen habe. "Wenn ich ihn auf der Welle gesehen hätte, wäre ich vermutlich durchgedreht und heruntergefallen", sagte er dem Fernsehsender Nine. Er sei glücklich, nicht vom Brett ins Wasser gestürzt zu sein.

Tageblatt.lu/AP

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