"Lëtzebuerger Filmpräis"
15. Februar 2012 18:33; Akt: 16.02.2012 09:02 Print
Und der Gewinner ist ...
Die fünfte Auflage des "Lëtzebuerger Filmpräis" geht am 9. März im Mondorfer Casino über die Bühne. Eine Gewinnerin steht fest: "Prix du jeune espoir" für Vicky Krieps.
"Prix du jeune espoir" 2012 für die luxemburgische Schauspielerin Vicky Krieps. (Bild: Tageblatt-Archiv)
Dies verriet Kommunikations- und Medienminister François Biltgen am Mittwoch. Was die Preise in den übrigen Kategorien angeht, so müssen wir uns noch bis zum 9. März in Geduld üben.
Der "Lëtzebuerger Filmpräis" soll auch in Zukunft lediglich alle zwei Jahre vergeben werden, betonte Biltgen, auch wenn man sich darauf geeinigt habe, ihn sozusagen als krönenden Abschluss des Festivals "Discovery Zone" zu verlegen. Denn eigentlich hätte er sonst bereits im Dezember 2011 vergeben werden müssen.
Die Jury
Die Jury der fünften Auflage setzt sich aus Vesna Andonovic, Claude Bertemes, Roger Fohl, Marie Labory, Claude Frisoni, Max Permantier und Jean-Pierre Thilges zusammen. Wer Präsident(in) sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Für die disjährige Ausgabe werden Preise in den Kategorien Kurzfilm (13 Nominierungen), Co-Produktionen (12 Nominierungen), Luxemburger Spielfilme (4 Nominierungen), Dokumentarfilme (12 Nominierungen) und Animationsfilme (5 Nominierungen) vergeben. Außerdem wurden rund 125 Filmschaffende nominiert, was die Preise für die besten künstlerischen, respektiv technischen Beiträge angeht.
Und schließlich, wie schon erwähnt, wird es diesmal auch wieder einen „Prix du jeune espoir“ geben, wo die Gewinnerin schon fest steht und durch das Organisationskomitee, das vom Direkor des Filmfonds, Guy Daleiden präsidiert wird, ausgewählt wurde.
In diesem Jahr wird es keinen "prix du public" geben, so François Biltgen, der die Auswahlkriterien bei der letzten Ausgabe beanstandete und nun nach einem neuen Weg sucht. Nach den Bonneweger Rotunden (2003), den "Rives de Clausen" (2005), der Escher Rockhal (2007) und der LuxExpo (2009) ist diesmal das "Chapiteau" des Casino 2000 in Mondorf Austragungsort der festlichen Veranstaltung vom kommenden 9. März.
Minister Biltgen nutzte die Pressekonferenz ebenfalls dazu, darauf hinzuweisen, dass während der Festivalwoche ebenfalls eine Plenarsitzung des europäischen Filmförderungsfonds "Eurimages" in Luxemburg stattfinden wird. Auch erinnerte er daran, dass der Staat gemeinsam mit der ULPA (Union luxembourgeoise de la production audiovisuelle) einen neuen Finanzierungsmodus zu entwickeln, was die Unterstützung der im Großherzogtum produzierten Filme angeht. Künftig, so Biltgen, würde verstärkt auf die Luxemburger Elemente (und deren Qualität) in den Produktionen geachtet, wenn es um finanzielle Hilfen gehe.
(François Besch/Tageblatt.lu)

















