Gewerkschaften

09. Juli 2013 15:40; Akt: 09.07.2013 16:24 Print

OGBL will nicht mehr mit LCGBOGBL will nicht mehr mit LCGB

Es kündigt sich Streit zwischen dem OGBL und dem LCGB an. Der OGBL weiss nicht, wie er in Zukunft noch mit dem LCGB zusammenarbeiten soll. Es ist von einer nationalen Gewerkschaft die Rede.

storybild

Der OGBL sieht keinen Sinn mehr darin, mit dem LCGB zusammen zu arbeiten. (Bild: Tageblatt)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Der OGBL sieht keinen Sinn mehr darin, mit dem LCGB zusammen zu arbeiten. Dies gab die Gewerkschaft am Dienstag auf seiner Nationalversammlung bekannt. Auslöser für diese Aussage sind die aktuellen Verhandlungen im Bausektor. Nur 25 Prozent der LCGB-Mitglieder hatten sich zu Streikaktionen bereitgestellt, gegenüber 99 Prozent beim OGBL.

Man bräuchte nicht mit jemanden zu reden, der eine Stunde später wieder seine Meinung ändere, so der OGBL-Präsident Jean-Claude Reding am Dienstag. Auch brauche Luxemburg nur eine Gewerkschaft, so eine weitere Aussage des OGBL am Dienstag. Dies würde demnach auch die Verhandlungen mit Patronat und Regierung vereinfachen. Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf den Bausektor, sondern ist allgemein zu verstehen.

Thema Wahlen

Am 17. September trifft sich der Nationalvorstand des OGBL. Unter anderem wird das Thema Wahlen auf der Tagesordnung stehen. Davon ausgehend, dass im Herbst Neuwahlen stattfinden, wird der OGBL am 17. September die Themen für die nächste Regierung festlegen. Auch für die Sozialwahlen steht bereits ein Termin: 13. November.

Am 1. Juli 2013 fasste der OGBL 66.905 Mitglieder. Das war ein Zuwachs von 1306 Personen innerhalb von 6 Monaten.

(Tageblatt.lu)

  • Frank am 10.07.2013 08:34 Report Diesen Beitrag melden

    Net am Intérêt vum Salariat

    Bleiwt d'Fro, wéisou déi 2 Gewerkschaften getrennten Emfroen organiséiert haten. Domadden hun se sech allen zwee blaméiert.

  • de Philosoph am 09.07.2013 21:08 Report Diesen Beitrag melden

    Einheitsgewerkschaft hat sich bewährt

    Der OGBL liegt 100 Prozent richtig mit seinem Vorschlag, in Luxemburg nur eine Gewerkschaft zu haben. Dieses System hat sich vielerorts bewährt, wie z.B. in Deutschland, Österreich, der Schweiz aber auch in den skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Warum sollte es in Luxemburg nicht funktionnieren? Es trägt zu einer weitaus effizienteren Gewerkschaftsarbeit bei. Der Name dieser einheitlichen Gewerkschaft ist letztendlich nicht wichtig, wichtig ist allein die Arbeit im Dienste des schaffenden Volkes.

  • Jean bodry am 09.07.2013 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    Loslassen

    Es hat schon viel zu lange gedauert bis der OGB-L sich von der soziale Bremse LCGB gelöst hat, die CSV hörig ist!