18. März 2017 18:57;Akt: 18.03.2017 19:34

Mehr Grenzgänger kamen nach Luxemburg

GRAND EST

Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der Grenzgänger aus dem französischen Grand Est, die nach Luxemburg kamen, um rund 4.200 Beschäftigte.

90.000 Arbeitnehmer aus der französischen Region Grand Est gehen einer Beschäftigung in Luxemburg nach, so der "Conseil économique, social et environnemental du Grand Est" (CESER) in seinem am Freitag vorgestellten Konjunkturbericht. Innerhalb eines Jahres kamen 4.200 Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, dazu.

Insgesamt arbeiten 177.250 Beschäftige aus dem Grand Est außerhalb Frankreichs, so der Bericht. Luxemburg führt die Liste mit rund 50 Prozent an. Dahinter kommt Deutschand mit einem Anteil von etwa 25 Prozent, mit folgender Aufteilung: Baden-Württemberg 13 Prozent, Saarland 12 Prozent und Rheinland-Pfalz 2 Prozent. Auf Rang drei steht die Schweiz mit 20 Prozent (36.722 Grenzgänger). Weitere 5 Prozent gehen einer Beschäftigung in Belgien nach.

Grenzgänger kaufen mehr in Luxemburg ein

Aber Grenzgänger arbeiten nicht nur in Luxemburg. Eine Studie der belgischen Arbeitgeberorganisation "UCM Lux" aus der Province du Luxembourg kam zum Ergebnis, dass immer mehr Grenzgänger in Luxemburg einkaufen. In der Studie wird die Entwicklung der vergangenen zehn Jahren analysiert.

Als Gründe für den vermehrten Kaufrausch im Großgerzogtum gibt die Organisation an, dass luxemburgische Läden hochwertigere Produkte anbieten würden, dass das Personal besser ausgebildet sei und dass die Öffnungszeiten flexibler seien.

Tageblatt.lu

  • Armand am 19.03.2017 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bezahlt der Luxemburger Stadt den Französischen Gemeinden auch Millionen wie den Belgier weil die Franzosen in Luxembourg Arbeiten

  • Tunny am 19.03.2017 07:00 Report Diesen Beitrag melden

    Kommet alle her in das Land, wo Milch und Honig durch die Straßen fließen und Manna vom Himmel fällt ! Wo jede Stunde frischer Champagner aus dem Wasserhahn kommt ! Wo ihr mehr Rente bekommt als ihr bei Euch jemals verdient hättet ! Kommet alle her, Ihr Schäflein und bringt Geld und Körbe mit.

  • dusninja am 19.03.2017 00:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Gallierisierung findet schon seit ca. 3Jahren statt. Früher wirden Motorradfahrer, die sich durch die Autos schlängeln verwarnt. Und "France, on roule a gauche et on double a droite" war schon vor 20 Jahren in IdF erfolgreich. Leider werden die bestraft, die das machen und nicht die, die das verursachen weil sie mit Bauarbeitercamionette seelenruhig mit 100 links fahren, während rechts alles frei ist. Es ist leider wie in F od USA, wo man sich eine Spur aussucht und da bleibt. Als ich vor 10 Jahren hier angekommen bin, war es besser. Und seit ca.2Jahren ist es richtig schlimm.

    • Albert am 19.03.2017 17:01 Report Diesen Beitrag melden

      @dusninja. Früher war nichts besser, oder war es gut, dass die Leute nur 6.000Fr. verdienten wovon schon die Hälfte für Miete drauf ging ? Heute wird alles anders aber nichts wird besser ! Vor ein paar Wochen gab es eine "Indextranche", am Tag danach ist das Brot 10% (!) teurer geworden. Also wird noch 75% am Index verdient ? Das ist purer Diebstahl. Das nennt niemand "besser". Aber das Office des Prix, was solch Aktionen verhindert hätte, wurde ja abgeschafft.

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