Adelshochzeit

29. Dezember 2012 13:49; Akt: 30.12.2012 20:29 Print

Nach dem Traualtar, das Gala-DinnerNach dem Traualtar, das Gala-Dinner

Der europäische Adel hat wieder einmal geheiratet: Erbherzog Christoph, Neffe von Großherzog Henri ist mit einer Diplomatentochter vor den Traualtar getreten. Die Braut trug Weiß, Perlen und Pelz.

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Segen für ein Adels-Paar: Erzherzog Christoph von Österreich (24) hat seine Braut Adélaïde Drapé-Frisch (23) nun auch kirchlich geheiratet. Das Paar schloss am Samstag in der Basilika Saint-Epvre von Nancy den Bund fürs Leben. Rund 1000 Menschen besuchten den katholischen Gottesdienst, wie eine Sprecherin des luxemburgischen Hofs berichtete. Die Braut habe ein schlichtes, weißes Kleid mit Pelzbesatz getragen.

Christoph ist der zweite Sohn von Prinzessin Marie-Astrid von Luxemburg und Erzherzog Carl-Christian von Österreich. Der 24-Jährige ist Neffe des luxemburgischen Großherzogs Henri und Cousin des Luxemburger Thronfolgers Prinz Guillaume. Auch die österreichische Kaiserin Sisi zählt zu seinem Stammbaum. Seine Auserwählte ist Tochter eines französischen Diplomaten.

Großherzogliche Familie

Zur kirchlichen Trauung war auch die großherzogliche Familie erschienen. Die Braut trug nach Angaben der Sprecherin ein Diadem des Hofs. Das junge Paar zeigte sich zur Zeremonie volksnah, die Kirche stand jedermann offen. Zudem warteten etwa 600 bis 800 Menschen vor der Basilika, wie die Sprecherin sagte. Dort küssten sich die Vermählten nach dem Gottesdienst, auf dem Rathausbalkon wiederholten sie die Geste. Gefeiert wurde mit einem Mittagessen, am Abend war ein Galadinner geplant.

Standesamtlich war das Paar bereits am Freitag im Rathaus von Nancy vom Bürgermeister der Stadt, André Rossinot getraut worden.

(dpa/Tageblatt.lu)

  • jean bodry am 31.12.2012 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    D'ganze Lëtzebuerger Haff war ugereest, e sou eng Feier ass och ëmmer e Hochzäitsmaart. Um Galadiner war den ganzen Adel ënner sech, a Bommenstëmmung war garantéiert. Vun deenen huet keen un Florange geduecht, wou de Mittal Aarbechtsplaze bradéiert. Si kennen dat Wuert Austeriteit 2013 net. Den eenzege Pelz deen ech ronderëm mäin Hals hat, war bei menger Geburt, menger Mamm hieren. Ech war frou wéi ech ëm lass war, do hunn ech vun Freed gebläert. An d'Polettis Anna, Hiefann hat eng gudd Aarbecht gemaach.

  • Zola am 31.12.2012 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Während die EU in ( Jugend- ) Arbeitslosigkeit und Armut versinkt , tanzt und feiert der Adel, als ob es kein Morgen gäbe. Gut, Armut betrifft den Adel nicht und arbeitslos sind sie ja von Geburt an.

  • Andre Doffing am 31.12.2012 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wien ass dann d'Marie-Astrid ? Ech wor der Meenung, dat géif op der Mousel schwammen.