Mehr Förderung

10. September 2012 18:46; Akt: 11.09.2012 06:29 Print

94 Millionen für Studienbeihilfe94 Millionen für Studienbeihilfe

Luxemburg braucht junge Akademiker. Mehr als 14.000 Stipendien hat der Staat im vergangenen Studienjahr 2011/2012 an luxemburgische Studenten vergeben.

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Laut aktuellen Zahlen, welche am Montag von Forschungs- und Hochschulminister François Biltgen (CSV) vorgestellt wurden, nutzen immer mehr Studenten Studienbeihilfe. 14.382 Studienzuschüsse wurden 2011/2012 vergeben. Das sind nach den Worten von Biltgen, 1058 mehr als noch im Vorjahr. Zum Vergleich: 2000/2001 waren es noch 5.017.

Für das vergangene Studienjahr wurden für die Stipendien 83,8 Millionen Euro vorgestreckt. In diesem Jahr will man die Summe auf rund 94 Millionen aufstocken, heißt es. Der Frauenanteil bleibt wie in den vergangenen Jahren höher als bei Männern. 2011/2012 waren es 7.604 (52.87 Prozent) Frauen und 6.778 (47,13 Prozent) Männer.

9.953 Studenten haben sich für einen "Bachelor" angemeldet, 3.129 gehen auf die Schiene "Master". 442 wollen einen Doktortitel. Die luxemburgischen Studenten bleiben nie wirklich fern der Heimat. Sie studieren laut Biltgen in einem Umkreis von 300 Kilometer. Beliebteste Uni-Stadt im Ausland bleibt Brüssel mit 1.220 Studenten. In Luxemburg studierten im vergangenen Jahr 3.264 Menschen.

(Tageblatt.lu)

  • Bernard W. am 11.09.2012 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Perfide Ausgrenzungspolitik

    Auch der Grenzgänger gehört zu Luxemburg. Er sorgt für Wohlstand und Wachstum, sichert die Renten, das Gesundheits- und Sozialwesen, zahlt Steuern. Allein die Ausbildung der Grenzgänger wurde schon nicht von Luxemburg finanziert. Nun auch noch die Kinder der Grenzgänger von der Studienbeihilfe auszuschliessen ist ein Schlag ins Gesicht von 160 tausend hier werktätigen Menschen. Herr Biltgen sollte sich schämen für diese perfide Ausgrenzungspolitik.

  • Grenzgänger am 11.09.2012 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    Teurer Nachwuchs

    Kommen jetzt noch die Kinder der Grenzgänger dazu, werden es noch mal 6000 Stipendien mehr.