17. Februar 2017 15:54;Akt: 18.02.2017 09:28

2018 kommt die nächste Indextranche

WIRTSCHAFT

Im Januar lag die Inflationsrate in Luxemburg bei 1,7 Prozent. Das ist 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr soll die Teuerungsrate bei 1,8 Prozent liegen. Die nächste Indextranche soll 2018 fällig sein.

Die Inflationsrate betrug laut Statec im Januar dieses Jahres 1,7 Prozent. Das waren 0,6 Prozent weniger, als im Dezember 2016. Dieser Rückgang wird durch den Winterschlussverkauf erklärt. Der Trend gehe aber in die andere Richtung, so das statistische Amt weiter. Die Erdölpreise würden ihre Erholung, die Ende 2016 begonnen hat, fortsetzen. Und die Preise der sogenannten "anderen Waren" und der Dienstleistungen seien auch im Vergleich zum Vormonat gesteigen (+0,3 Prozent). Die Inflationsrate steigt dann auch wieder. Im Vergleich zu Januar des letzten Jahren machte sie einen Sprung nach oben von 0,6 Prozent.

Im Detail sanken wegen des Winterschlussverkaufs die durchschnittlichen Preise von Kleidern und Schuhen im Januar um 15,4 Prozent, im Vergleich zu Dezember 2016. Im Jahresvergleich wurde jedoch eine Erhöhung von 3,2 Prozent verzeichnet. Aber auch die Preise von Möbel, Haushaltsgeräten und Ausstattungsartikel seien im Januar gesunken, erklärt der Statec in seiner Mitteilung.

Teueres Heizen

Auf der anderen Seite wurde im Vergleich zu Dezember eine durchschnittliche Erhöhung des Erdölprodukte, um 3,4 Prozent, festgestellt. Gas kostet 4,4 Prozent mehr. Beim Heizöl liegt die Preissteigerung bei 3,9 Prozent. An der Zapfsäule kostete im Januar Benzin 3 und Diesel 2,3 Prozent mehr, als im Dezember. Im Jahresvergleich beträgt sie Preissteigerung sogar 13,2 Prozent. Besonders Heizöl wurde wesentlich teuerer, als im Vorjahr. Kunden müssen jetzt 44,1 Prozent mehr zahlen, als 2016.

Bei den "anderen Waren" und Dienstleistungen hat sich seit Dezember vor allem der Preis der Pauschalreisen erhöht (+2,4 Prozent). Aber auch für Gemüse, frischen Fisch, Geflügel und Rindfleisch muss der Kunde tiefer in die Tasche greifen. Die Nahrungsmittel im Allgemeinen wurden um 1,1 Prozent teuerer.

Auch im Februar sei mit Preiserhöhungen zu rechnen, so der Statec. Der Grund hierfür sei die Indextranche, die Anfang des Jahres erfallen sei. Ein Besuch beim Physiotherapeuten kostet zum Beispiel 5,2 Prozent mehr, eine Konsultation beim Arzt 9,2 Prozent. Die Tarife der Altersheime wurden 1,8 Prozent nach oben angepasst, ebenso wie die Tarife der Finanzdienstleistungen. In Restaurants und Cafés muss man 0,3 Prozent mehr Geld auf den Thresen legen, als im Vormonat. Es gibt aber auch gute Nachrichten. So sanken die Preise für Flugreisen um satte 24,4 Prozent.

rh

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  • Palamunitan am 19.02.2017 15:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2018? Ech mengen Dir hutt Iech vertippt... 2028!

    • den Insider am 19.02.2017 15:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Palamunitan. Virwaat soll ech mech da vertippt hun ? All Kéier viru Wahlen kennt eng Indextranche ! 2017 si Gemengewahlen an 2018 Chamberwahlen. An dann as 5 joer näischt méi! Si mengen, t'Leit hätten all e kuurze verhalt. Hu se awer nët.

    einklappen einklappen
  • G.L. am 18.02.2017 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Dat war och lecht Joer dat emmer gesoot gin as et geif eng Tranche kommen, an dun as se x mol verreckelt gin,also net alles glewen wat gesoot get.

  • den Insider am 18.02.2017 06:30 Report Diesen Beitrag melden

    Daat wor jo kloer wéi Bullettszopp ! A wetten, da kennt 5 Joer keng méi !