28. Januar 2016 12:03;Akt: 28.01.2016 12:26

Roude Léiw bald über Syrien?

ÜBERWACHUNGSFLüGE

Die USA fordern Nato-Awacs-Aufklärungsflugzeuge für den Kampf gegen IS an.

 (Bild: dpa/Axel Heimken)

Die USA haben für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) bei der Nato AWACS-Aufklärungsflugzeuge angefordert. Man habe eine entsprechende Anfrage erhalten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Brüssel. Diese werde nun geprüft.

Die internationale Koalition im Kampf gegen den IS ist nicht von der Nato geführt. Die AWACS-Flugzeuge haben ihren zentralen Stützpunkt in Deutschland, in Geilenkirchen. Luxemburg stellt kein Personal. Allerdings sind die Flieger hier registriert und versichert. Darum ziert der Roude Léiw auch die Heckflosse der AWACS.

Bilder in Echtzeit

Das luftgestützte Warn- und Überwachungssystem Awacs (Airborne Warning and Control System) dient der Früherkennung von Flugzeugen und anderen fliegenden Objekten. Mit ihrem starken Radar können die Awacs-Maschinen einen Umkreis zwischen 400 und 520 Kilometern überwachen. Sie können digitale Bilder in Echtzeit übertragen und Kampflugzeuge dirigieren.

Die Awacs-Flotte ist eines der wenigen Militärsysteme, die der Nato selbst gehören und von ihr betrieben werden. Auf der Nato-Luftwaffenbasis Geilenkirchen bei Aachen sind 16 Maschinen stationiert. Ihre Besatzungen rekrutieren sich aus 15 Nato-Nationen.

Überwachung aus der Luft

Sechs weitere Maschinen stellt Großbritannien dem Bündnis zur Verfügung. Ihr Heimatflughafen ist die Royal Air Force-Basis Waddington. Aber nicht nur die Nato hat solche Flugzeuge: So verfügen die USA alleine über mehr als 30 eigene Awacs-Maschinen.

Awacs-Flugzeuge sind normalerweise bei allen größeren Nato-Operationen im Einsatz, zuletzt etwa bis 2014 in Afghanistan. Darüber hinaus werden die Maschinen des Bündnisses immer wieder eingesetzt, um den Luftraum über wichtigen Großereignissen abzusichern. Der Fall war dies unter anderem während der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen oder beim internationalen Gipfel zur Atomsicherheit 2014 im niederländischen Den Haag.

Unterstützend kommen die Nato-Maschinen auch bei der Hilfe nach Naturkatastrophen zum Einsatz, so etwa 2005 nach dem Hurrikan Katrina in den USA oder nach den Überschwemmungen in Pakistan 2010.

Tageblatt.lu/AFP/AP

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  • jean-pierre goelff am 28.01.2016 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ei,ei; ...där Lëtzeburger knaddert an kregeïlt ewell grad esou gudd eweï d'Franzousen!Eng heïch Mauer ëmt den Grand-Duché bauen an een dëcken Deckel drop,daat wiir daat Richtegt fiir verschidden Leit!

  • jean bodry am 28.01.2016 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    NATO ass eng Ofkierzung fir "National Tourismus", déi Gesellschaft flit mat Fligereren mam Lëtzebuerg Wopen dem Roudem Léiw um Schwanz! Si machen Reklam fir Touristen äus Syrien op Lëtzebuerg ze lakelen!

  • Kuscheli mat Fuscheli am 28.01.2016 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Romain: ganz genau: viru nët all ze laanger Zäit huet den Kärsch dit "Dan" eis nach verklickert, mer solle nët ze haart géint d'Terroriste wiederen, soss hätte mer e Problem?! An elo? Ah, ech hu verstaan, elo flitt just eise roude Léiw iwwer Syrien a wann déi Hallefgebaak op hierer Weltkaart spatzhun vu wou den Hun kréint, ma dann "Dan" däerfe mer jo awer géint dat mëttelalterlecht Gesocks braddelen? Oder!?