Allerheiligen und Allerseelen sind nicht nur für Katholiken besondere Tage: Auch viele Nicht-Gläubige nutzten diesen Tag, um sich an ihre verstorbenen Liebsten zu erinnern. Die trüb-nebelige Atmosphäre untermalt die sentimentale Stimmung umso mehr.

(Fotos von Didier Sylvestre)

 

 

8 Kommentare

  1. Zeit der Erinnerung, der Dankbarkeit, der Besinnung. Stille Einkehr. So lange wir sie in unserem Herzen tragen, sind unsere lieben Verstorbenen nicht wirklich tot. Auf dem Friedhof suchen wir sie umsonst. Allerheiligen: eine Tradition, mehr nicht.

  2. Erinnerung findet im Kopf statt.Und Friedhöfe sind keine Orte wo man sich unbedingt wohlfühlt. Sie werden eines Tages verschwinden und die Areale werden sinnvoller genutzt.

    • “Und Friedhöfe sind keine Orte wo man sich unbedingt wohlfühlt.
      Nicht unbedingt. Kommt auf den Friedhof und zur Einsicht seiner Endlichkeit an. Der Merler ist wie ein Park angelegt, dort gibt es Kleintiere wie Vögel und Eichhörnchen, volles Leben! Die grau-schwarzen Steinwüsten sind in der Tat wenig anziehend und eher deprimierend.

    • @ Père Lachaise. Friedhöfe sind durchaus Orte der Erinnerung und der Besinnung .Dann müsste man auch sämtliche Denkmäler, Mahnmale und Gedenkstätten dem Erdboden gleich machen. Neuerdings gibt es Waldfriedhöfe. Es soll auch Menschen geben, die sich im Wald, in der Natur, nicht wohlfühlen. Die Friedhöfe einstampfen und diese Areale sinnvoller nutzen? Etwa durch den Bau weiterer Residenzen, die unsere Dörfer weitaus mehr verschandeln als die Grabstätten in denen die Gebeine unserer Vorfahren ruhen und wo die einen oder anderen Hinterbliebenen Trost suchen und finden. Auch wenn das Ihrer Anschaung nicht entspricht. Übrigens ist der Pariser Friedhof ” Père Lachaise ” nicht nur eine Riesenansammlung von Gräbern, sondern eine kulturelle, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeit. Hängt immer davon ab, aus welchem Blickwinkel man eine Sache betrachtet. Oft muss man zurückblicken um die Gegenwart zu verstehen.

  3. Allerheiligen: Tag der Erinnerung, der Dankbarkeit und der Besinnung. So lange wie wir unsere lieben Verstorbenen in unserem Herzen mit uns tragen, sind sie nicht wirklich tot.

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