Die Straße zu überqueren, kann in Luxemburg gefährlich werden. So ist es in Wiltz am Freitagabend gegen 18.55 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Kind gekommen, das den Zebrastreifen überqueren wollte. Das Kind wurde dabei nur leicht verletzt, musste aber ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Rekonstruktion des Unfallhergangs zeigt, welche Fahrkultur auf Luxemburgs Straßen herrscht. Als das Kind die Straße überqueren wollte, hielt der erste Autofahrer für das Kind an, was laut “Code de la Route” die gesetzliche Pflicht eines jeden Autofahrers ist. Denn Fußgänger haben vor Zebrastreifen Priorität.

Doch: Ein zweiter Autofahrer, der hinter dem ersten Wagen fuhr, hielt es nicht für nötig, vor einem Fußgängerüberweg anzuhalten und setzte zum Überholmanöver an. Doch diese Aktion hätte in einer Katastrophe enden können.

Erst auf Höhe des stillstehenden Fahrzeugs bemerkte er das Kind auf der Straße und ging in die Eisen. Ein zu kurzer Bremsweg, wie sich herausstellt. Das Auto stieß mit dem kleinen Jungen zusammen. Dieser zog sich leichte Verletzungen zu.

10 Kommentare

  1. Dann geht mal in Esch / Alzette zu Fuß, selbst wenn die Fußgänger Ampel auf grün steht muß man rasend schnell sein das einem nicht die Hacken abgefahren werden, Respekt gegenüber den Fußgängern und anderen Autofahrern gleich null, von den Fahrradfahrern wollen wir gar nicht erst reden die leben mehr als gefährlich es kommt einem fast so vor als gäbe es eine Abschußprämie für die.
    Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen werden wohl wollend ignoriert, Einbahnstraßen sind auch kein Thema werden auch nicht akzeptiert, jeder will der schnellste sein, manchmal komme ich mir vor wie auf dem Nürburgring nicht nur von der Lautstärke her sondern auch von den Geschwindigkeiten, aber unsere Polizei sitzt ja lieber im Büro bei Kaffee und Kuchen, außer bei Nichtigkeiten da sind sie sofort zur Stelle um Protokolle zu schreiben.

    • @ Laird Glenmore

      Esch besteht ja fast nur noch aus Einbahnstraßen. Wie oft muß man einen ganzen Block umfahren, oder sogar mehrere, um am gleichen Punkt herauszukommen, nur um die Fahrtrichtung anzupassen! Und wie oft landet man irgendwo, wo man gar nicht hinwollte, weil man den aneinander gereihten Einbahnstraßen folgen muß! Und dann gibt’s in zwei Richtungen befahrbare Straßen, die so eng sind, dass sie unbedingt Einbahnstraßen sein müssten (z.B. rue Louis Petit hinter der Librairie Diderich).

      Esch ist inzwischen ein einziges Labyrinth. Ich hab mich darauf eingestellt, ärgere mich nur, aber Ich verstehe, wenn der Geduldsfaden mal reißt.

      Und was die Polizei anbelangt: kann es nicht sein, dass Personalmangel wie in Luxemburg-Stadt herrscht?

      • Stimmt leider und wie viele Strassen werden mit Blumencontainer versperrt um angeblich den Lärm zu unterbinden, außer auf Rue des Remparts, Bodenerhebungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung wollte man nicht anlegen weil sonst der SAMU nicht schnell genug am Einsatzort ist, aber 400 KG schwere Steine hat man an der Bordsteinkante installiert, das hindert dann angeblich nicht die Feuerwehr oder SAMU, selbst die Gemeinde hat Probleme mit den Müllwagen da lang zu fahren, da muß man sich doch Fragen was haben die in der Gemeindeverwaltung im Kopf, NICHTS.
        Das einzige was die können ist Geld für Dummheiten ausgeben, häßliche und teuere Plastikbänke und der neuste Clou ein Heißluftballon für € 65.000,– den braucht nun wirklich kein Mensch.

        • Und riskieren auf dem Fussgängerstreifen über den Haufen gefahren zu werden, weil es verschiedenen Autofahrern nicht schnell genug geht! Aber bekanntlich sind die Verbote und Einschränkungen immer nur für die anderen da. Man selbst ist ja über alles erhaben und hat alles im Griff.

    • Här Laird Glenmore Ech sen all Dag zu Fouss ennerwee zu Esch an dat wat Dir beschreift kann ech net confirméieren. Dat geet tiptop. Daat eenzegt wat nervt (wann een mat Pussette oder Trotinette fir d’Kanner) sen di heich Trottoirs. Di missten bei all Kräizung a Zebrasträifen abaisseiert ginn – an dat ass leider net de Fall.
      Mä soss ass Esch, och duerch seng ideal Gréisst, eng Super Stadt fir ze Fouss ze goen.

      • eng Super Stadt fir ze Fouss ze goen.
        Ja insbesondere auf der Fußgängerzone wo die jugendlichen mit zwei Personen auf den Leihrädern Zick Zack fahren ohne Rücksicht auf die Fußgänger egal ob Alt oder Jung.
        Die stehen mit ihren Füßen in den Einkaufskörben der Räder dennen ist vollkommen egal ob das kaputt geht oder nicht, die Gemeinde hat eine Abteilung die das Repariert.
        Ich gehe auch zu Fuß da ich sehr zentral wohne aber bei größeren Einkäufen braucht man eben ein Auto oder sollen wir uns jetzt einen Esel kaufen.

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