Trockenheit

27. Mai 2011 16:49; Akt: 27.05.2011 17:11 Print

Regierung bereitet Notfallplan vorRegierung bereitet Notfallplan vor

LUXEMBURG - Droht Luxemburg der Wassernotstand? Premierminister Jean-Claude Juncker hat am Freitag nach der Ministerratssitzung drakonische Maßnahmen angekündigt.

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Die Landwirte sprechen von einer katastrophalen Situation (Bild: dapd)

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Die Trockenheit in Luxemburg sei nicht nur für die Landwirtschaft ein äußerst ernstes Problem. Die Trinkwasserversorgung insgesamt könnte sehr schwer werden. Das hat Premierminister Jean-Claude Juncker am Freitag nach der Ministerratssitzung gesagt.

Ein Krisenstab soll Vorschläge ausarbeiten, so der Regierungschef, der dabei von drakonischen Maßnahmen sprach, die unter Umständen zu treffen seien. Mehr Details wollte Juncker dazu nicht geben. Es müsse alles vermieden werden, damit es wegen Futtermittelknappheit oder Trinkwasserproblemen in der Landwirtschaft zu Notschlachtungen käme. Zum Kauf zusätzlicher Futtermittel werde man sich bei den Nachbarn umschauen müssen. Juncker kritisierte dabei die Absicht Frankreichs, den Export von Futtermitteln zu verbieten. So mache man Europa kaputt, ärgerte er sich.

CSI in Düdelingen

Ein weiteres Thema der Ministerratssitzung am Freitag war das neue Staatslaboratorium in Düdelingen. Aus der bisherigen Verwaltung soll eine öffentlich-rechtliche Einrichtung werden. Sie wird von einem Verwaltungsrat geleitet, der aus Vertretern mehrerer Ministerien und der Beschäftigten bestehen wird. Das neue Staatslabo wird in Zukunft auch gerichtsmedizinische Kompetenzen bekommen.

Von den anstehenden Kommunalwahlen will sich die Regierung in ihrer Arbeit nicht behindern lassen, betonte Juncker, der keine Parallelen zwischen National- und Kommunalwahlen sieht. Noch vor den Gemeinderatswahlen am 9. Oktober soll der Haushaltsentwurf 2012 deponiert werden – am 5. Oktober. Bereits im September soll es zu einer neuen Triparite kommen, falls die Sozialpartner einverstanden sind, betonte Juncker.

(Tageblatt.lu)

Kommentare (5 Kommentare)
  • Virschlag
    Laut Pressemeldung gëtt den Staubecken vum Pompspeicherwierk SEO zu Veinen vum 1. Juni un deelweis eidel gemacht. Am Plaatz d'Waasser oflaafen ze lossen könnt en Deel dervun z.b.fir Netzen vun Felder Gärt asw benotzt gin. Pompelen an Tankwän sollten genuch zur Verfügung stoen
    von: Pierre am: 30.05.2011 08:29
  • Reewasser
    Jo maer hun 5 Faesser fir Wasser opzefaenken - wan awer ewei elo ké Reen faellt - sin Faesser eidel. Irgenwou ass do keng Logik - well wann Faesser voll sin da brauche maer och net ze netzen well dann ass alles naass.
    von: Nikki am: 29.05.2011 17:19
  • Mais um Grill
    Reenwaasser opfänken fannen ech gudd! An wéi wär et wann mer dann och nach ëmdenken a mat dem Waasser qualitativ héichwertegt Geméis zou Lëtzebuerg ubauen, fir d'Leit anstatt fir d'Véih? De Geméisbaueren kéint en dann zum Beispill Primen zouloosse kommen fir d'Präisdifferenz par rapport zu de Bellegproduzenten äus dem Äusland äuszegläichen. An, last but not least, méih regionalt Geméis a manner Fleesch um Teller géif bestëmmt och der Gesondheetskeess gudd doen! Allerdings hätt d'Regierung wuehl dann e Problem mat der Pensiounskeess... .
    von: Jo Siane am: 29.05.2011 13:14
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