Statec

18. Oktober 2011 18:18; Akt: 18.10.2011 19:02 Print

2012 nur noch ein Prozent Wachstum2012 nur noch ein Prozent Wachstum

Zwei Wochen nach der Präsentation des Staatshaushalts 2012 hat das statistische Amt die Wachstumsprognosen halbiert und die Abgeordneten am Dienstag verwirrt.

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Die Haushaltsvorlage 2012. Bereits Makulatur. Haushaltsberichterstatter Gilles Roth (CSV) will sich von den neuen Zahlen nicht beirren lassen. (Bild: Hervé Montaigu)

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Nicht schlecht staunten die Mitglieder der parlamentarischen Budget- und Finanzkommission, als ihnen am Dienstagmorgen von den Statec-Verantwortlichen eine deutlich nach unten korrigierte Wachstumsprognose für das Jahr 2012 vorgelegt wurde. Und das nicht mal zwei Wochen nach dem Depot des Haushaltsentwurfs am 5. Oktober durch Finanzminister Luc Frieden.

Nach einem Wachstum von drei Prozent im laufenden Jahr geht der Budgetentwurf davon aus, dass die Wirtschaft 2012 um zwei Prozent wachsen wird. Die kalte Dusche am Dienstag: Statec hat die Prognose halbiert, spricht nur noch von einem einprozentigen Wachstum. Nicht nur die Oppositionsvertreter im Finanzausschuss zeigten sich irritiert.
Bei der Präsentation der laufenden Zahlen durch die Vertreter der Finanzinspektion, der Steuerverwaltung und des Enregistrement am Freitag wurde ihnen erklärt, dass die Einnahmen der ersten neun Monate um 13 Prozent über denen des Vorjahres lagen. Bei den Akzisen wurde sogar ein Plus von 22,8 Prozent vermeldet. Seit August habe sich das Wachstum zwar abschwächt, dass die Aussichten für 2012 derart düster seien, habe am Freitag aber niemand auch nur angedeutet.

Muss aufgrund der neuen Wachstumsprognosen die noch fast druckfrische Budgetvorlage korrigiert werden? Berichterstatter Gilles Roth (CSV) meint Nein. Im Tageblatt-Gespräch zeigt er sich zwar irritiert, will sich aber nicht künstlich nervös machen lassen. Etwas mehr Koordination der einzelnen Akteure bei der Erstellung von Prognosen sei sicherlich wünschenswert, meint Roth, gleichzeitig zeigt er aber Verständnis dafür dass der kleine luxemburgische Markt „sehr volatil“ ist. Genau deshalb gelte es, politisch ruhig zu bleiben und besonnen zu handeln, meint er.

(lm./Tageblatt.lu)

Kommentare (3 Kommentare)
  • Dann komm mir haalen ons Suen
    Kommt mir haalen ons Suen am Land an nett via Bruxelles well liést den internationalen Artikel héi : Auf Konten in der Schweiz Griechen bunkern 200 Milliarden Euro! Nonnen mit Geld-Koffern am Flughafen erwischt! a bestëmmt och nach an Länner. Een HOHN
    von: Ech am: 19.10.2011 09:31
  • No den Wahlen
    Daat woar ze erwaarden, well mir sin jo elo no den Wahlen. Op irgend eng Manéer, hun mir jo missten hannert Licht gefouert gin.
    von: Vun der Musel am: 18.10.2011 21:17
  • Wien wonnert dat ?
    Ass datt dan en Wonner ?? Da doten wees ech well laang an mech wonnert et guer nit !!!
    von: Welter Erny am: 18.10.2011 19:11
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