Das Pro-Süd-Komitee hat sich am Montag versammelt, um Entscheidungen zur Unesco-Kandidatur und zur Fahrradtauglichkeitsstudie zu treffen. Das Tageblatt hat sich dazu mit Roberto Traversini, dem Präsidenten des Syndikats, unterhalten.

Tageblatt: Die Kandidatur, um in das “Man and the Biosphere”-Programm (MAB) der Unesco aufgenommen zu werden, stand am Montag wieder auf der Tagesordnung. Wie ist der aktuelle Stand?

Roberto Traversini: “Pro Sud” ist Träger des Projektes. Mittlerweile wurden zwei Mitarbeiter rekrutiert. Die eine Stelle dient dazu, die ganze Koordination zwischen “Pro Sud”, den Gemeinden und der Unesco-Kommission zu bewältigen. Da es ein sehr wichtiges Dossier ist, haben sich die Pro-Süd-Mitglieder dazu entschieden, jemanden einzustellen, der nur dafür zuständig ist. Einer der wichtigsten Teilaspekte bei diesem Vorhaben ist die Bürgerbefragung, damit die Bürger mitbestimmen können. Bei den elf Pro-Süd-Mitgliedern werden im nächsten Jahr Bürgerforen stattfinden. Die jeweilige Gemeinde ist für die Organisation zuständig. Die zweite Person soll diese Koordination übernehmen.

Welche Etappe der Kandidatur steht jetzt an?

Die zuständigen Personen treffen die Schöffenräte und erklären, wie die Bürgerbefragung und Kommunikation ablaufen soll. Nebenbei besteht ein Komitee mit rund 25 Mitgliedern, das sich regelmäßig trifft. Außerdem wurden vier Arbeitsgruppen zusammengestellt. All dies, um die Kandidatur zum Unesco-Label zu konkretisieren, damit sie im September 2019 in Paris eingereicht werden kann.

Die Ergebnisse der Studie zur Fahrradtauglichkeit wurden im September vorgestellt. Am Montag wurde bei “Pro Sud” eine Entscheidung dazu getroffen.

Bei der Phase I der Studie wurde erst einmal untersucht, was alles möglich ist. Jetzt geht es darum, diese Ergebnisse umzusetzen. Den Gemeinden werden Vorschläge unterbreitet und es wird erörtert, was diese kosten werden. Manchmal reicht es schon, Höchstgeschwindigkeiten herabzusetzen.

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