Die Kinder des “Foyer scolaire Kiem” haben den Wettbewerb “Name a Fossil” des Nationalmuseums für Naturkunde (MNHN) gewonnen. Mit ihrem Vorschlag konnten sie das Museum überzeugen. Für die Benennung des Schlangensternfossils griffen die Kinder in die Lovecraft’sche Horrorkiste. So wird das Fossil den Namen “Ophiotholia cthulhu” tragen.

Schlangensterne erinnern mit ihren langen Tentakelarmen und dem sternförmigen Körperaufbau schon ein bisschen an das Tiefseemonster von H.P. Lovecraft, obwohl sie eher zu den Winzlingen im Tierreich gehören.

Um ihre Teilnahme am Wettbewerb zu veranschaulichen, hatten die Kinder gemeinsam mit Tania Kremer-Sossong ein Gemälde mit einem Seemonster mit Oktopuskopf, Tentakeln und Drachenflügeln geschaffen, das in den Räumlichkeiten der Paläontologie-Abteilung des “naturmusée” ausgestellt wird.

 

4 Kommentare

  1. Als alter Lovecraft-Fan wäre ich der Letzte, der diese Namensgebung nicht gut fände, aber ob diese Idee wirklich von den Kindern stammt…? 10-Jährige, deren Aufmerksamkeitsspanne lang genug sein soll, um “Berge des Wahnsinns” und ähnliche, stilistisch heute doch recht sperrig anmutende Geschichten zu lesen…? Hm.

  2. Ich finde es toll!!! Diese Frau Kremer ist eine bekannte angesehene Künstlerin und arbeitet ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Jugendlichen . Ich finde es toll dass “ihre” Gruppe gewonnen hat und man sieht den Kindern die Freude an . Cthulhu passt wie die Faust auf Auge!! Besser kann man ein Unterwassertierchen nicht benennen!! Freu mich sehr!!

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