Die Justiz hat am Dienstag Hausdurchsuchungen in Räumlichkeiten der Post und deren Tochterunternehmen Join durchgeführt. Das berichtet RTL. 2017 hatte die Post Join für den symbolischen Euro mitsamt dessen Schulden übernommen.

Grund für die Hausdurchsuchungen sollen Unregelmäßigkeiten in der Unternehmensführung beim Handy-Provider sein. In erster Linie geht es um zweifelhafte Arbeitsverträge und Bonuszahlungen an Manager. Der Wirtschaftsausschuss des Parlaments hatte bereits im März dieses Jahres eine Untersuchung des Geschäftsgebarens von Join durch die Justiz gefordert. Die CSV sprach damals von 100 Millionen Euro, die die Post durch Join „in den Sand“ gesetzt habe. Eine Summe, die Post-Direktor Claude Strasser damals nicht bestätigen wollte.

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