Das Bild eines Milizionärs des ukrainischen Asow-Bataillons ist am Montat aus der Ausstellung „Ukraine heute: Verteidigung gegen die Aggression, Kampf für Frieden und Demokratie“ entfernt worden. Das Bataillon kämpft auf Seiten der ukrainischen Armee gegen die Separatisten in der Ostukraine.

Das Foto hatte vergangene Woche die Gemüter erregt, weil die Uniform des besagten Milizionärs Nazisymbole trägt. déi-Lénk-Gemeinderat Guy Foetz hatte den Schöffenrat dazu befragt. Die Stadtführung verwies in ihrer Antwort auf die ausschließliche Verantwortung der Organisatoren der Ausstellung: die ukrainische Botschaft, die ukrainische Nato-Vertretung und der ukrainische Ehrenkonsul in Luxemburg.

Am Montagmorgen war das Bild zuerst mit einer Decke verhüllt worden. Anschließend wurde es abmontiert.

Das Asow-Bataillon ist privatfinanziert und vertritt rechtsextremistische Positionen. Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern haben sich ihm angeschlossen. Der US-Kongress hat vor kurzem US-Hilfe bei der militärischen Ausbildung des Asow-Bataillons untersagt.

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