Die Escher Synagoge erhält eine neue Außeneinrichtung mitsamt einem neuen Gehweg. Dies kommt nicht nur der jüdischen Gemeinschaft entgegen, sondern stellt auch einen Mehrwert für die Stadt Esch sowie für die Passanten in der Kanalstraße dar.

In Esch haben vor kurzem die Arbeiten an der Synagoge, dem traditionell jüdischen Gebetshaus, begonnen. Das in der Kanalstraße angesiedelte Gebäude wird künftig über einen leichter begehbaren Pfad im Hinterhof verfügen, der auf einer Holzplattform endet. Dort sollen jüdische Feste wie Shavuot (Pfingsten) und Rosh Hashana (Neujahr) abgehalten werden. Der bislang eher dunkle und triste Außenbereich der Synagoge soll somit eine Frischekur erhalten.

Zeitgenössischer Charakter

„Diese Arbeiten sind wichtig für die jüdische Gemeinschaft, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, ihre Traditionen in angemessenem Rahmen zu pflegen. Außerdem erhält das Gebetshaus auf diese Weise einen zeitgenössischen Charakter“, erklärt Jean-Paul Gillen von der „Division de l’architecture Esch“.

Die Kosten für die Arbeiten an der Synagoge, die der Stadt Esch gehört, belaufen sich auf bis zu 40.000 Euro. In spätestens ein paar Wochen sollen die Sanierungsmaßnahmen vollendet sein. Auch die Passanten sollen hiervon profitieren.

„Wo sonst eine etwas bedrückende Atmosphäre herrschte, wird in Zukunft neues Leben aufblühen und sowohl der Synagoge als auch der Stadt Esch gut zu Gesicht stehen“, unterstreicht Gillen. MM

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