In den vergangenen Monaten hatten auf der “Ierchternacher Streck” zwischen Waldhof und Gonneringen mehrere Autofahrer ihr Leben verloren – dort wurde nun das erste fixe Radargerät aufgebaut. Ein weiterer Blitzer wurde am Dienstag auf der N7 auf Roost errichtet. Im Februar 2016 sollen die ersten zehn der insgesamt 20 von der Regierung angekündigten Radargeräte in Betrieb gehen.

Im Juli hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Einsatz von fest installierten Radargeräten genehmigt.
20 feste Radaranlagen sollen an besonders unfallträchtigen Punkten im Großherzogtum aufgestellt werden. Hervorzuheben sind der Kreisverkehr in Merl am Ende der A4 oder die N7, wo auf „Rouscht“, auf dem Abschnitt zwischen Fridhaff und Hoscheid sowie zwischen Hoscheid und Marnach gleich drei Radargeräte geplant sind.

“Die Radars werden dort installiert, wo es in der Vergangenheit öfters zu schweren Unfällen gekommen ist. Durch diese Maßnahme sollen die Verkehrsteilnehmer abgeschreckt werden, weiterhin Gas zu geben. So wollen wir Unfälle verhindern. Eine andere Entschärfung der Straßen ist an diesen Punkten nicht möglich“, erklärte der Minister bei der Vorstellung des Konzepts im vergangenen Oktober.

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