Traditionnel werden an diesem Tag Messen für die Opfer des Zweiten Weltkrieges gelesen und an den Gedenkstätten überall im Land Blumen niedergelegt. Wie jedes Jahr nahm Großherzog Henri an den Feierlichkeiten in der Hauptstadt teil.

Seit 1946 wird der nationale Gedenktag immer an dem Sonntag abgehalten, der dem 10. Oktober am nächsten liegt. Am jenem Tag im Jahre 1941 hatten sich die Luxemburger bei der sogenannten „Personenstandsaufnahme“ nämlich gegen die Zugehörigkeit zur deutschen Staatsbürgerschaft, gegen die deutsche „Volkszugehörigkeit“ und die deutsche Muttersprache bekannt – ein Akt des Widerstands, der von den Nazis teilweise streng bestraft wurde.

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