Auch am Freitag, dem 27. Januar, könne es, mit Werten über 50 µg/m3, zu einer erhöhten Feinstaubbelastung kommen, schrieben das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur und die Umweltverwaltung in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Im Süden Luxemburgs sei die Gefahr einer PM10-Belastung über den Grenzwerten höher als im Rest des Landes. In Esch/Alzette ist am 27. Januar gegen 13.00 Uhr ein Stundengrenzwert von 103 µg/m3 gemessen worden, eine Stunde später lag der Wert schon bei 131 µg/m3, wie auf der Internetseite emwelt.lu nachzulesen war. An der place Winston Churchill in Luxemburg-Stadt lag die Konzentration bei 74 µg/m3 (Stundengrenzwert ), in Bonneweg bei 87 µg/m3 (Jeweils 14.00 Uhr).

Was die Tagesgrenzwerte betrifft, so lag Esch gegen 14.00 Uhr bei 58 µg/m3, die place Winston Churchill bei 42 µg/m3 und die Messstation in Bonneweg maß Werte von 49 µg/m3.

Im Laufe des Samstags wird sich die Lage voraussichtlich entspannen, und die Werte sollen wieder unter die kritische Grenze von Tageswerten von 50 µg/m3 Außenluft fallen. In der Pressemitteilung wird noch einmal daran erinnert, was man tun sollte, wenn die Atemluft zu viele Partikel enthält.

Die “Administration de l’environnement” empfiehlt sensiblen Personen (z.B. mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen), weiterhin Vorsicht walten zu lassen und nur an die frische Luft zu gehen, wenn es nicht anders geht. Auch körperliche Anstrengungen sollten diese Menschen auf ein Minimum begrenzen. Für alle Einwohner gilt, öffentliche Verkehrsmittel oder Car-Sharing zu nutzen und den Kaminofen nicht zu benutzen. Die Umweltverwaltung erinnert auch daran, dass es verboten ist, Müll im Freien zu verbrennen.

Zu einem Fahrverbot, wie es in verschiedenen europäischen Ländern der Fall wäre, wird es in Luxemburg nicht kommen.

Tageblatt.lu