Am Wochenende fiel der Startschuss zur 35. Auflage des beliebten JP Morgan City Jogging in Luxemburg-Stadt.

Der JP Morgan City Jogging ist Teil der vom Sportministerium und vom Nationalen Olympischen Komitee organisierten Aktion “Fitness Pass” sowie vom “Viva-Stroossecup” des nationalen Leichtathletik-Verbandes (FLA). Das Event wird von der FLA, der Stadt Luxemburg, dem Sportministerium, der Coque (Sportzentrum) und dem “Cercle sportif Luxembourg” organisiert. Dass das Event seine Fans hat, wurde spätestens dann ersichtlich, als sich – trotz sengender Hitze – viele Sportbegeisterte auf den Weg nach Luxemburg begaben, um am Lauf teilzunehmen.

“Ich bin schon zum elften Mal mit von der Partie. Es ist hier nie langweilig, die Stimmung ist gut”, erklärte Marjorie aus Belgien dem Tageblatt. Ihr Laufpartner Cyril ergänzte: “Zudem ist die Strecke anspruchsvoll, ohne aber zu schwierig zu sein.” Letztes Jahr wurden fast 2.800 Teilnehmer in der Luxemburger Hauptstadt gezählt. In diesem Jahr waren es fast genauso viele. Fast 2.000 Teilnehmer des JP Morgan City Jogging absolvierten die Sechs- oder Zehn-Kilometer-Strecke. Viele “Walker” waren ebenfalls mit dabei.

Man darf allerdings auch nicht die vielen Zuschauer vergessen, die die Straßen säumten und mit ihrer guten Stimmung dafür sorgten, dass der Lauf auch 2018 quasi zum Volksfest wurde. Die Strecke führt traditionell von Kirchberg zum Stadtzentrum. Die einzige wahre Schwierigkeit stellte auch in diesem Jahr die Steigung im Petruss-Tal dar. “Es ist zu heiß, ich muss eine Pause machen, werde den vermaledeiten Hügel aber schaffen”, seufzte Mario aus Trier. Es musste sich jedoch niemand beim Rennen unter Druck setzen, denn beim City Jogging geht es nicht prioritär darum, als Erster anzukommen. Es wird nämlich gar keine Zeit gemessen.

Das gesellige Zusammensein und die gemeinsame sportliche Aktivität stehen im Mittelpunkt. An die Jüngeren wurde natürlich auch wieder gedacht. Fünf- bis Elfjährige hatten die Möglichkeit, eine 1,1 Kilometer lange Strecke zu bewältigen.

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