Am Freitag besuchten Mitglieder der “Fédération des patrons ramoneurs et ramoneurs-fumistes du Grand-Duché de Luxembourg” mehrere Verwaltungen, darunter auch das Ministerium von Staatsminister Xavier Bettel. Die Schornsteinfeger wünschten den Ministern alles Gute für das Jahr 2018 und überreichten ihnen einen kleinen Glücksbringer.

Der Beruf des Schornsteinfegers war früher sehr angesehen. Verstopfte oder schlecht ziehende Kamine bedeuteten ein kaltes Zuhause und einen kalten Herd, das Herzstück der Häuser. Außerdem konnten brennende Rußteilchen zu einem Haus- oder sogar zu einem Dorfbrand führen. Durch das Fegen des Schornsteins minderten die “ramoneurs” das Unfallrisiko. Dementsprechend hoch war ihr Ansehen in der Bevölkerung – schließlich galten sie häufig als Retter.

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Die “Fédération des patrons ramoneurs et ramoneurs-fumistes” blickt auf eine lange Geschichte zurück. Am 1. Juni 1976 schloss sich eine kleine Gruppe luxemburgischer Schornsteinfeger zusammen, um die Interessen dieses Berufszweiges hierzulande zu vertreten. pha

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