Umzug in Remich

22. Februar 2012 13:51; Akt: 22.02.2012 15:35 Print

„Stréifrächen“ läutet Winter-Ende ein„Stréifrächen“ läutet Winter-Ende ein

REMICH – Am Aschermittwoch werden in der Moselgemeinde der Karneval und der Winter traditionell mit einem Umzug verabschiedet. Eine brennende Strohpuppe spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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2012 steht ein "Stréiweibchen" als Symbol für das Ende des Winters. (Bild: Tageblatt-Archiv)

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"Am Aschermittwoch ist alles vorbei" heißt es nicht nur in den bekannten Karnevalsburgen. In Remich werden traditionell Winter und närrische Tage mit einem gebührenden Abschied offiziell verbannt. Der örtliche Musikverein, der das Event organisiert, sorgt für die Abschiedsklänge.

Die Hauptrolle dabei spielt immer eine Strohpuppe. 2012 ist ein Schaltjahr, darum ersetzt am Mittwochabend ein "Stréifrächen" das übliche "Stréimännchen" beim Fakelzug um 19.30 Uhr in Remich. Nachdem die Strohfigur durch die Straßen getragen wurde, endet ihr "Leben" an der Grenzbrücke. Dort erreicht der Zug seinen Höhepunkt. Die "Stréifrächen" wird angezündet und brennend in die Mosel geworfen. An diesem Abend wird traditionell Fisch verzehrt.

(Tageblatt.lu)

Kommentare (1 Kommentare)
  • Protest
    Ech warden elo op ee Protest vun deene Grengen a vun den Ecoloen.Déi wârten elo gläich opt Barrikade klammen wëll do Dreck an d'Musel geworf gouf.
    von: john-CB am: 24.02.2012 14:41
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