Beim Absturz eines kleinen Reiseflugzeugs sind auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika vier Menschen getötet worden. Die Opfer seien Franzosen, berichtete die Staatsanwaltschaft in Bastia am Dienstag auf dpa-Anfrage und widersprach damit Medieninformationen, wonach es sich um Deutsche handelt.

Das Unglück habe sich in der Nähe des Ortes Ghisonaccia im Osten der Insel ereignet, berichtete die Präfektur Haute-Corse. Die Opfer seien zwei Paare, zwei Männer und zwei Frauen, so die Staatsanwaltschaft.

800 Meter von der Landebahn

Eines der Opfer – ein Unternehmenschef aus dem ostfranzösischen Straßburg – sei ein erfahrener Pilot gewesen, berichtete die Regionalzeitung Corse-Matin auf ihrer Internetseite. Laut eines Augenzeugen sei das Flugzeug etwa 800 Meter von der Start- und Landebahn des örtlichen Flughafens entfernt wie ein Stein in einen Weinberg gefallen.

Nach Informationen von AFP kam das Flugzeug aus dem südfranzösischen Cannes. Die Hintergründe des Unglücks blieben zunächst offen.

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