Die Zahl der Schäferhund-Welpen in Deutschland geht zurück. Laut Daten des Verbandes für das deutsche Hundewesen wurden 2016 bei unseren deutschen Nachbarn 10.200 Deutsche Schäferhunde geboren und registriert.

Zehn Jahre zuvor waren es noch 16.900 Welpen. Im Vergleich zum Jahr 2002 hat sich die Zahl der Welpen sogar nahezu halbiert. Dennoch ist der Schäferhund auch weiterhin mit Abstand die liebste Hunderasse der Deutschen.

Dackel folgen mit knapp 6.000 Welpen auf Platz zwei vor Deutsch-Drahthaar-Welpen mit knapp 3.000 Jungtieren. Labrador Retriever und Golden Retriever werden beliebter und belegen die Plätze vier und fünf.

Zu den Gründen für den Rückgang bei den Schäferhund-Welpen in Deutschland heißt es vom Verein für Deutsche Schäferhunde: “Viele Menschen weichen inzwischen auf kleinere Hunderassen aus. Denn in Städten wird es immer schwieriger, große Hunde zu halten.” Zudem brauchten Schäferhunde eine Beschäftigung. Viele Leute wollten inzwischen zudem so billig wie möglich einen Rassehund und besorgten sich diesen bei zum Teil illegalen Händlern aus dem Ausland – auch wenn diese Tiere oft noch zu jung seien, um sie von ihren Müttern zu trennen, und zudem häufig krank seien.

6 Kommentare

  1. Schäferhunde sind hoffnungslos überzüchtet weil jeder einen will ! Sie werden eh nur 7-8 Jahre alt und fangen schon mit 5 an zu kränkeln. Probleme mit den Hüften usw. Dann bekommt der Tierarzt noch einige hundert bis einige tausend € und dann stirbt er trotzdem !!

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