Wegen heftiger Schneefälle haben im Südosten Frankreich weiter Hunderttausende Menschen keinen Strom. In den Départements Drôme, Isère, Rhône und Ardèche waren am Freitagmorgen rund 300.000 Haushalte ohne Strom, wie der Netzbetreiber Enedis dem Sender BFMTV sagte.

“Der Zugang ist für Techniker sehr schwierig”, erklärte Antoine Jourdain, Technischer Direktor und Leiter der nationalen Kriseneinheit von Enedis, dem Sender. Es handele sich um eine Ausnahmesituation. Mehr als 1.000 Techniker würden nun versuchen, die Schäden zu beheben.

Ein Toter

Bereits am Donnerstagabend hatte der Wintereinbruch im Osten des Landes für Chaos gesorgt. Bei Tausenden fiel der Strom aus. Ein Mann wurde von einem unter der Schneelast umstürzenden Baum erschlagen. Auch am Freitagmorgen waren noch zahlreiche Straße wegen Schnee und Glätte gesperrt. In einigen Regionen blieben die Schulen geschlossen. Behörden riefen Anwohner auf, die Autos stehen zu lassen. Auch der Zugverkehr in der Region war teilweise unterbrochen.

Der Wetterdienst hob seine Warnungen für einen Großteil der Départements am Freitagmorgen auf, nur noch im Zentrum des Landes warnten die Meteorologen vor Eis und Glätte.

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