Wie die Zeitung „Est républicain“ berichtet, haben die nachtaktiven Raupen, die meistens nur in Kiefern-Wäldern auftreten, auch Gebäude in der Ortschaft überfallen. Die Tierchen (lateinisch: Thaumetopoea pityocampa), die bei manchen Einwohnern Furcht und Ekel erregen, setzen sich nicht nur an den Fassaden fest, sondern sind bereits ins Innere der Häuser vorgedrungen.

Gefährlich sind die Raupen da, dass sie nesselnde Brennhaare haben, die in Berührung mit der Haut Raupendermatitis hervorrufen können. Man sollte deshalb jeden Kontakt mit dem Pinien-Prozessionsspringer („chenille processionnaire“) vermeiden und den Befall bei der Feuerwehr melden.

Der Prozessionsspringer steht in einigen europäischen Ländern auf der Roten Liste des Artenschutzes. Ausserdem gibt es kein Inzektiziden-Mittel zur Bekämpfung der Raupen, die ursprünglich im Mittelmehrraum aktiv sind und in den letzten Jahren immer häufiger nach Norden abgewandert sind.

FH/Tageblatt.lu