Trierer Theater

15. Februar 2011 10:26; Akt: 15.02.2011 10:43 Print

Sanierung  durch öffentlich-private Partnerschaft?Sanierung durch öffentlich-private Partnerschaft?

TRIER - Die Stadt Trier braucht eigenen Angaben zufolge 20 Millionen Euro, um das Stadttheater zu sanieren. Um dem Betrag aufzutreiben, wird im Augenblick mit Privatinvestoren verhandelt.

storybild

Das Theater ist in einem maroden Zustand (Bild: Trierischer Volksfreund)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Der vor 47 Jahren eröffnete Bau befindet sich in einem tristen Zustand. Die letzte Renovierung des Gebäudes wurde 1964 vorgenommen. Eine erneute Sanierung des Theaters ist mit erheblichen Kosten verbunden. Denn mittlerweile ist das Drei-Sparten-Haus an vielen Stellen marode. Von Energie-Effizienz, effizientem Brandschutz oder einem behindertengerechten Innenleben keine Spur.

Weil weder die Stadt Trier noch die Landesregierung in Mainz die notwendigen 20 Millionen Euro für die Renovierung aufbringen können, wird jetzt nach finanzkräftigen Privatpartnern gesucht. Die Taktik der Stadt ist einfach: Man verkauft das Gebäude, der neue Besitzer lässt es sanieren und vermietet es dann der Stadt. Im Augenblick würden Verhandlungen mit zwei Investoren laufen, erklärte der Kulturreferent von Trier dem Trierischen Volksfreund. Unterschrieben sei aber noch nichts.

Er betont auch, dass lediglich das Gebäude privatisiert würde, nicht aber der Theaterbetrieb.
Sogenannte PPP (Public Private Partnership) wurden schon in anderen deutschen Städten (z.B. Heidelberg oder Dresden) diskutiert, um Kulturbauten zu sanieren oder zu retten.

(Tageblatt.lu)

Kommentare (0 Kommentare)
Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Neues Thema erstellen
Bitte geben Sie Vorname und Name ein. Ihr Beitrag wird nach Prüfung veröffentlicht. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht. Freigeschaltet werden die Beiträge von 7 bis 19 Uhr.

Vorname/Name: 
Titel: 
Ihr Beitrag
(max. 600 Zeichen):