Die rheinland-pfälzischen Arbeitnehmer liegen mit ihrem Bruttoverdienst für Vollzeitjobs im Mittelfeld der 16 deutschen Bundesländer. Mit 3180 Euro Entgelt im Monat kommen sie auf den achten Platz – bei den westdeutschen Flächenländern liegen sie vor Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit von Dezember hervor, die den Median monatlicher Bruttoarbeitsentgelte von Vollzeitbeschäftigten vergleicht. Spitzenreiter ist Hamburg mit 3619 Euro, gefolgt von den rheinland-pfälzischen Nachbarn Baden-Württemberg mit 3546 Euro und Hessen mit 3494 Euro. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 2391 Euro.

Der Median ist laut Statistischem Bundesamt der mittlere Wert in einer Folge von Werten, die nach Größe sortiert sind. Ober- beziehungsweise unterhalb des Medians liegt jeweils die Hälfte der Werte.

Innerhalb von Rheinland-Pfalz sind die Monatsverdienste der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeitjobs regional unterschiedlich verteilt. Die Spitzenwerte werden sowohl für das niedrigste als auch für das höchste Entgelt in unterschiedlichen Teilen der Pfalz erreicht. Für Rheinhessen finden sich ebenfalls Werte auf oberen und unteren Rängen der Skala.

An meisten gibt’s im “BASF-Land”

Am höchsten ist das Bruttoentgelt in der BASF-Stadt Ludwigshafen mit 4534 Euro pro Monat, gefolgt vom Kreis Germersheim mit 3836 Euro und der Landeshauptstadt Mainz mit 3554 Euro pro Monat. Dahinter kommen die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten in Frankenthal mit 3487 Euro, in der Stadt Kaiserslautern mit 3407 Euro und im Donnersbergkreis mit 3393 Euro im Monat.

Die Vollzeitbeschäftigten in der Südwestpfalz verdienen der Statistik zufolge am wenigsten: Sie kommen auf einen Bruttoverdienst von 2642 Euro im Monat. Auf dem zweiten und dritten Platz landen die Beschäftigten im Kreis Alzey-Worms mit 2848 Euro und im Rhein-Pfalz-Kreis mit 2851 Euro im Monat. Danach kommen die Kreise Birkenfeld mit 2858 Euro, Cochem-Zell mit 2876 Euro und Kaiserslautern mit 2892 Euro pro Monat.

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