Im Bezirk Capellen beschwerten sich vier Personen wegen Nachlärms. Zwei Personen wurden festgenommen, weil sie sie betrunken und streitsüchtig waren. In vier weiteren Fällen wurde die Polizei zu Schlägereien gerufen. Für einen der Teilnehmer endete der Faustkampf mit einer blutigen Nase.

Feuer durch Böller

Das Abschiessen von Feuerwerkskörpern führte in mehreren Ortschaften zu Sachbeschädigungen. In Ettelbrück entstand Feuer auf einem Balkon. In Niederfeulen wurde ein Baucontainer beschädigt, in Wiltz und in Ettelbrück wurden zwei Briefkästen in Mitleidenschaft gezogen. In Ettelbrück konnte der Täter ermittelt werden.

Im Osten des Landes gab es vier Einsätze wegen Feuerwerkskörpern. In Consdorf wurden eine Fassade und einige Rolladen beschädigt. In Moersdorf war eine Rakete auf das Dach eines Hauses geflogen, ohne jedoch größeren Schaden anzurichten.

Im Süden wurde, so die Polizei, etwas intensiver gefeiert. Die Streifen des Escher Bezirkes (Esch, Differdingen und Düdelingen) waren schon ab dem späten Nachmittag mit der “Böllerproblematik” beschäftigt. In Differdingen, wo das Schießen von Knallkörpern per Gemeindereglement verboten ist, intervenierte die Polizei insgesamt 15 mal zwischen 23.30 und 00.00 Uhr und anschliessend noch fünfmal bis Freitagmorgen kurz nach 6.00 Uhr. Die Böller waren teilweise gegen Fassaden und unter Autos abgefeuert worden.

In Düdelingen waren die Polizeibeamten mit sechs Antiböller-Einsätzen befasst, in Esch mit neun Fällen. In der rue de Belvaux in Esch verursachten Raketen einen Dachbrand. Die Einwohner hatten allerdings den Brand relativ schnell selbst unter Kontrolle.

Schlägereien

Nicht immer führt Alkohol zu mehr Gelassenheit. Gleich vierzehn Schlägereien in Gaststätten, auf offener Strasse und bei privaten Verwanstaltungen mussten Polizeibeamte schlichten. In Esch musste die Streife sogar Pfefferspray einsetzen und einen besonders aggressiven Mann mit aufs Kommissariat mitnehmen.

In der Luxemburg-Stadt war der Silvesterabend aus polizeilicher Sicht hauptsächlich von Schlägereien (rue de Bouillon, rue de Hollerich, Rives de Clausen, Fischmarkt) geprägt. Sieben Personen mussten die erste Nacht des Neuen Jahres in der Zelle verbringen. Wegen der Silvesterkracher musste die Polizei siebenmal einschreiten. In der rue de la Faïencerie war es zu einem kleinen Brand auf einer Terasse gekommen.

Im Merscher Polizeibezirk musste die Polizei am Donnerstag schon kurz nach 18.00 Uhr in Bissen einschreiten, weil eine betrunkene Autofahrerin aus ihrem Gefährt steigend aufs Gesicht gefallen war und sich verletzt hat. Es gab fünf Einsätze wegen Feuerwerkskörpern, einmal schlichteten die Beamte in einem Streitfall. Bei einer Verantstaltung in Beringen schritt die Polizei bei einer grösseren Schlägerei ein.

Tageblatt.lu