Bürgerbeteiligung

16. September 2011 09:15; Akt: 16.09.2011 10:37 Print

Referendum in Colmar-Berg?Referendum in Colmar-Berg?

Mitte Juni entschied der Gemeinderat Colmar-Berg über den abgeänderten Bebauungsplan des Agrarzentrums in Colmar-Berg.

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Bekanntlich plant der Verband – neben dem Produktionsstandort in Perl (D) – ein großflächiges Zwischenlager in Colmar-Berg mit angeschlossener Infrastruktur für den landwirtschaftlichen Maschinenbereich.
Für den erwähnten modifizierten Bebauungsplan stimmten im Juni die beiden Schöffen Gast Jacobs und Arthur Arendt sowie die Räte Romain Tranchida und Maisy Baum. Rat Jean Kasel enthielt sich, Bürgermeister Fernand Diederich und Rätin Monique Krack gaben ihre Gegenstimme ab. Rat Marc Adamy war wegen Krankheit nicht anwesend.

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Somit ging das Projekt mit lediglich vier Stimmen auf den weiteren Instanzenweg.

Aus einem Gespräch, das wir gestern mit Bürgermeister Fernand Diederich führten, ging u.a. hervor, dass er mit dem Gedanken, in Colmar-Berg zum Thema Agrarzentrum trotzdem ein Referendum organisieren zu wollen, in die kommenden Wahlen geht.

"Wenn ich nun sehe, dass noch lediglich zwei der vier Befürworter des Projekts mit ins Rennen für die nächste Mandatsperiode im Gemeinderat gehen, kann ich nicht mehr still bleiben. Das genannte Projekt hypothekiert unsere Gemeinde über Jahrzehnte hinweg. Wir werden unter dem hohen Verkehrsaufkommen, das ein solches Projekt mit sich bringt, leiden, ist doch auch bereits heute bekannt, dass unweit dieses geplanten Zentrums auch eine Bauschuttdeponie angelegt wird, die für sich allein schon genug zusätzlichen Verkehr verursachen wird."

(Tageblatt)

Kommentare (2 Kommentare)
  • 00352
    NIMBY - not in my backyard. Dës Astellung huet dozou gefouert, dass den IKEA zu Arel geland ass an dass d'Fuddermëttelfabrik zu Pärel gebaut gëtt. An wann dat Gedeessems net ophéiert, dann géif et mech och net wonneren, wann och nach de Rescht an d'Ausland ofwandert. Haaptsaach, et gi keng Kazen oder Fräschen an hirem Liewensraum ageengt.
    von: Knechler Pitti am: 16.09.2011 20:23
  • Privat Beamter im Ruhestand
    Befürworter des Projekts Schöffe Arthur Arendt sowie Rätin Maisy Baum die nicht mehr im Rennen für die nächste Mandatsperiode sind,waren sich sicher nicht bewusst dass sie wirklich nicht im Interesse der Gemeindeeinwohner gehandelt haben.(zunehmender Verkehr,Lärm sowie Umweltverschmutzung usw) Wieso kann ein gewählter Politiker eine solche Entscheidung treffen und sich im Nachhinein seiner Verantwortung entziehen. Wie sagt Otto so schön...das gibt zu denken!
    von: Jean Depiesse am: 16.09.2011 10:16
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