Ein schweres Erdbeben hat Japan erschüttert. Genauso zerstörerisch war das Tsunami. Seit Tagen kämpft das Land gegen ein nukleares Inferno.
Seit dem Tsunami in Japan treibt ein riesiger Schrott-Teppich im Pazifik. An der Westküste Nordamerikas wächst die Sorge vor einer Verschmutzung durch Treibgut-Trümmer.
Zum ersten Mal seit der Sperrung der Evakuierungszone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi hat die japanische Regierung zwei Gemeinden am Rand der 20-Kilometer-Zone größtenteils wieder freigegeben.
Die Strahlungswerte in Reaktor 2 sind zehn Mal so hoch wie eine tödliche Dosis, während nur noch 60 Zentimeter Kühlwasser vorhanden sind.
Mit einer Schweigeminute und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben Tausende von Japanern der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr gedacht. Auch in Deutschland und anderen Ländern der Welt wird an das Erdbeben, den Tsunami und den Atom-GAU erinnert.
Eine bis dato nie dagewesene Katastrophe in Japan schockiert 2011 die Welt. Ein Jahr danach erinnern Menschen weltweit an Erdbeben, Tsunami und Atom-GAU.
Vor einem Jahr suchten ein Megaerdbeben und ein Jahrhundert-Tsunami den Nordosten Japans heim. Tausende kamen ums Leben. Viele verloren ihre Lebensgrundlage und leben jetzt in Notunterkünften.
Bei der Energieversorgung hat Japan wie kaum ein anderes Land auf die Kernkraft gesetzt. Bis zur Katastrophe in Fukushima. Jetzt legt die Regierung den Rückwärtsgang ein und will umdenken.
Die Radioaktivität ist im Meeresboden vor Fukushima relativ hoch. Nun soll mit einer großen Betonschicht eine weitere Kontaminierung des Ozeans verhindert werden.
Über ein Jahr nach dem GAU im Atomkraftwerk Fukushima will Japan die Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel deutlich senken.
Die Auswertung der Stresstests für Japans AKW entsprechen den internationalen Standards, heißt es von der Internationalen Atomenergiebehörde.
Zehn Monate nach dem dramatischen Tsunami vor Japan treibt jetzt ein gewaltiger Teppich von Wrackteilen vor den Küsten der USA und Kanadas.
Die japanische Regierung plant die Übernahme von mehr als zwei Dritteln der Anteile des Energieunternehmens Tokyo Electric Power.
Das japanische Militär hat am Mittwoch mit Dekontaminierungsarbeiten in der 20-Kilometer-Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi begonnen.
Japan will mit Stresstests seine 54 Nuklearkraftwerke prüfen. Des Weiteren plant Tokyo verseuchtes Privatgelände aufzukaufen.
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) die Unglücksprovinz Fukushima erschüttert, wo auch das havarierte Atomkraftwerk steht. Ein anderes Beben wurde vor der Insel Hokaido registriert.
Im März schockte die die AKW-Katastrophe in Fukushima die Welt. Jetzt durften erstmals Journalisten zur Atomruine. Die Zerstörungen sind gewaltig. Die Behörden sehen dennoch Fortschritte.
Japan will mit Beginn des kommenden Jahres mit der großflächigen Dekontaminierung radioaktiv belasteter Gebiete in Folge des Atomunfalls in Fukushima anfangen.
Fast genau sieben Monate nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe ist der Nordosten Japans am Montag erneut von Erdstößen erschüttert worden.
Derzeit überprüfen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde die Dekontaminierungsarbeiten in Fukushima. Es wurde damit begonnen Erdschichten in Parks abzutragen und Gebäude zu reinigen.
Die Temperatur fällt. Die drei Reaktoren des havarierten Atomkraftwerkes im japanischen Fukushima könnten nach Angaben der Betreiberfirma bald unter Kontrolle sein.
Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe wurden in Japan 35 der 54 Atomreaktoren vom Netz genommen. Laut einer Umfrage sind über 70 Prozent der Japaner dafür, dass das auch so bleibt.
Drei Monate dauert der Katastrophenzustand in Japan. Die Atomruine in Fukushima strahlt. Noch immer hausen Zehntausende in Notlagern. Die Tage von Regierungschef Naoto Kan sind gezählt.
Der Schock angesichts der Katastrophen klingt zumindest in der Wirtschaft Japans etwas ab. Die Industrie scheint langsam an Boden zu gewinnen. Die Risiken aber bleiben - vor allem die Autobauer kämpfen.
Die Arbeiter in der Atomruine Fukushima müssen mit ständig neuen Problemen kämpfen. Jetzt fielen vorübergehend die Kühlpumpen im Reaktor 5 aus.
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima gehen die Aufräumarbeiten langsam voran. Premier Kan will die Atomaufsichts-Behörde stärken.
Die Katastrophe hat der japanischen Wirtschaft arg zugesetzt: Im März ist die Industrieproduktion um den Rekordwert von über 15 Prozent zurückgegangen.
Unterwassermikrofone der amerikanischen Ozeanografiebehörde NOAA haben vor Alaska am 11. März das verheerende Erdbeben von Japan aufgenommen.
Ein Pressefotograf der AP konnte die evakuierte und abgesperrte Zone rund um das havarierte AKW Fukushima besuchen. Die morbiden Bilder aus der Gespensterstadt Odaka.
Vor 25 Jahren explodierte das Kernkraftwerk Tschernobyl. Einigkeit herrscht darüber, dass dies die bis dahin schwerste Katastrophe der zivilen Atomgeschichte war.
Ein japanisches Filmteam hat sich in die Sperrzone um das AKW Fukushima gewagt. Auf ihrem Weg fanden sie Zerstörung, Geisterstädte und zurückgelassene Tiere vor.
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