13:08 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet

13:07 Uhr: Die Frage steht im Raum, wie kam es zu dem Unglück. Sollte eigentlich mit dem ETCS-System verhindert werden. Die Analysen laufen, betont Minister Bausch. Hoffmann (CFL): In ganz Luxemburg funktioniert das europäische Zugsteuerungssystem. Belgien arbeitet daran, Deutschland hat sein eigenes, Frankreich hat es noch nicht zertifiziert.

13:03 Uhr: Hoffmann (CFL) – ETCS-System (Europäisches Zugsteuerungssystem) läuft nur in Luxemburg. In Frankreich noch nicht. Darum kommt es noch nicht zum Einsatz. Auf der Strecke dürfen die Züge bis zu 140 Stundenkilometer fahren. Die Geschwindigkeit der beiden Züge zur Unglückszeit wird auf maximal 60 km/h geschätzt.

13:01 Uhr: Bausch – Wissen nichts über die Passagierzahlen. Zug-Kameras werden ausgewertet.

12:59 Uhr: Bausch wiederholt, es wurde kein allgemeiner Alarm ausgelöst. Eine Schlußfolgerung wurde noch nicht gezogen. CFL-Techniker: Wissen noch nicht wie es zur Kollision kam. Untersuchungen laufen. Passagierzug war auf dem Weg nach Frankreich, Güterzug auf dem Weg in den Güterbahnhof.

12:57 Uhr: Hoffmann (CFL) wird zum Sicherheitssystem auf der Strecke Zoufftgen gefragt. Auf der Strecke gibt es ein ETCS-System (Europäisches Zugsteuerungssystem). Es ist aber noch nicht im Einsatz.

12:55 Uhr: Hoffmann (CFL) – Strecke von und nach Thionville wird bis auf Weiteres bis Mittwochabend gesperrt sein. Es wird einen Schienenersatzverkehr geben. Spezialzüge werden am Abend über Petingen, Rodange in Richtung Frankreich fahren. Weitere Details folgen.

12:52 Uhr: Minister Bausch – Wir werden im Feierabendverkehr große Probleme bekommen.

12:52 Uhr: Minister Bausch – Wir haben immer noch keine Details aus dem schlimmsten Teil des Wracks. Erste Bilanz: ein Toter (Luxemburger Lokführer), ein Schwerverletzter (französischer Lokführer) und eine Leichtverletzte (französische Schaffnerin).

12:51 Uhr: Minister Bausch – Französischer Lokführer hatte einen guten Reflex, er betätigte die Bremse und flüchtete in den hinteren Teil der Lok. Er wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

12:49 Uhr: Minister Bausch warnt vor Spekulationen. Der Lokführer im CFL-Zug wurde lokalisiert. Er ist tot. Warten aber noch auf die offizielle Bestätigung der Rettungskräfte vor Ort. Die ersten Informationen der französischen Schaffnerin waren sehr wichtig für uns. Ob es noch weitere Opfer in dem Wrack gibt, ist unklar. Kameras sind im Einsatz.

12:46 Uhr: Eine französische Schaffnerin in einem Unglückszug/Passagierzug alarmierte den Posten in Bettemburg über den Unfall. Sie wurde leicht verletzt.

12:45 Uhr: Transportminister Bausch – Es wurde in den Zügen und im Sicherheitssystem kein Alarm ausgelöst.

12:45 Uhr: Transportminister Bausch spricht von einer Frontalkollision.

12:44 Uhr: Innenminister Kersch – Unsere ersten Informationen war, dass niemand im Zug war. Wir haben aber schnell reagiert und gehandelt. Aus den Erfahrungen vom Zugunglück von Zoufftgen (2006) hatten wir das richtige Material um zu helfen.

12:42 Uhr: Innenminister Kersch – Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Cellule de crise wurde aufgestellt. Bis zu 70 Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz

12:40 Uhr: Innenminister Kersch – Unsere Gedankten sind bei den Opfern des Unglücks. Wir müssen davon ausgehen, dass der Lokführer tot ist.

12:39 Uhr: Bausch und Kersch treten vor die Presse

12:33 Uhr: Gespanntes Warten auf die beiden Minister

12:29 Uhr: In wenigen Minuten treten die beiden Minister François Bausch und Dan Kersch vor die Presse

Was bislang geschah

Am Dienstagmorgen kollidieren ein Güterzug aus Frankreich und ein Personenzug aus Luxemburg unweit vom Rangierbahnhof Bettemburg. Durch die Wucht des Aufpralls hatte sich die Güterlok regelrecht durch den Passagierzug gefressen. Zunächst war von sechs verletzten Menschen die Rede. Inzwischen wurde bestätigt, dass eine Person tot ist, zwei weitere wurden verletzt. Nach dem Lokfüher aus Luxemburg wird immer noch gesucht.

Der Zug war eigentlich auf dem Weg nach Metz, hatte aber ein wenig Verspätung. Es handelt sich dabei um einen Elektrotriebzug der Baureihe 2200. Warum die beiden Züge kollidierten, ist noch völlig unklar. Die wichtige Zugverbindung von und nach Frankreich bleibt gesperrt. Auch die TGV-Verbindungen sind davon betroffen.

Die Rettungskräfte haben inzwischen Sichtblenden rund um die Unglücksstelle aufgestellt. Die beiden Züge müssen Meter um Meter auseinandergezogen werden. Der Strom in der Oberleitung wurde abgestellt.

Tageblatt.lu

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