Das beschlossen die EU-Finanzminister und die Eurogruppe am Freitag in Dublin. Dadurch soll den beiden Ländern der Übergang erleichtert werden, wenn sie sich nach Ende ihrer Hilfsprogramme wieder selbst an den Märkten mit Geld versorgen müssen.

Irlands Rettungsprogramm wurde im November 2010 beschlossen und endet zum Jahresende 2013. Es sieht Zahlungen in Höhe von 85 Milliarden Euro vor. Portugals Hilfspaket vom Mai 2011 umfasst Kredite über 78 Milliarden Euro. Es endet im Frühjahr 2014. Im Gegenzug für die Hilfen müssen beide Länder strenge Spar- und Reformauflagen erfüllen. Der nun beschlossene Aufschub von sieben Jahren
bedeutet, dass Irland und Portugal die Kredite bis 2030 beziehungsweise 2033 zurückgezahlt haben müssen.

AFP/Tageblatt.lu