An Bord des Fluges AB6479 auf dem Weg von Saarbrücken nach Berlin-Tegel habe es den technischen Defekt gegeben, teilte Air Berlin am Mittwoch mit. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet. Die Maschine konnte nach Angaben eines Sprechers des Nürnberger Flughafens sicher landen, die Menschen an Bord blieben unversehrt.

Demnach hatte die Cockpit-Crew am Mittwochmorgen den Defekt bemerkt und aus Sicherheitsgründen das Triebwerk abgeschaltet. Die Pilotin habe sich für eine priorisierte Landung in Nürnberg entschieden. Dies sei ein standardisiertes Verfahren; für die Menschen in dem Flugzeug habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

Keine Gefahr für die Menschen an Bord

An Bord der Bombardier Dash Q-400 waren 45 Passagiere und vier Crewmitglieder. Die Menschen konnten das Flugzeug in Nürnberg regulär verlassen. Eine genaue Ursache für den Defekt war zunächst unklar. Die Maschine wurde nach Angaben von Air Berlin von Technikern überprüft.

Auf Flightradar24.com ist zu sehen, wie das Flugzeug aus Saarbrücken nordöstlich in Richtung Berlin flog und dann über Eisenach in Thüringen plötzlich gen Süden abdreht. Einem Sprecher von Air Berlin zufolge hat die Pilotin Nürnberg ausgesucht, weil dort Flugzeuge technisch untersucht werden könnten. Da keine Gefahr in Bezug auf die Flugtauglichkeit bestanden habe, sei es nicht notwendig gewesen, den örtlich nächsten Flughafen anzufliegen.