26. Januar 2017 06:22;Akt: 26.01.2017 06:28

Luxemburg, CIA und Pompeo

KOMMENTAR

US-Geheimdienst im Mittelpunkt

 (Bild: AFP/jim Watson)

Ein brisanter Bericht über die Attentatsserie der „Bommeleeër“ wurde jüngst veröffentlicht. Der „CIA Terrorism Review“ für Februar 1986 wirft mit Blick auf Luxemburg zentrale Fragen auf. Nicht weniger verwirrend ist derweil die Nominierung der neuen CIA-Spitze Mike Pompeo.

In bester CIA-Tradition ist der neue Chef-Schnüffler mindestens genauso umstritten wie seine Behörde. Blickt man auf den Lebenslauf des ambitionierten und durchaus fähigen CIA-Chefs, zeigt sich das Profil eines überparteilich für sein Dossierwissen gelobten Politikers. Allerdings ist Pompeo auch ein ehemaliger Unternehmer, der von den Koch-Brüdern im Laufe seiner Wahlkämpfe finanziell massiv unterstützt wurde. Umso mehr ist die Unabhängigkeit von Pompeo zu hinterfragen, der die US-Geheimgefängnisse („Black Sites“) im Ausland wieder eröffnen will und sich nicht so recht an Folter, Waterboarding und ähnlich unmenschlichen Praktiken zu stören scheint.

All diese Entwicklungen verdeutlichen vor allem eins: Seit der Gründung der CIA im Jahr 1947 hat der Geheimdienst sich in regelmäßigen Abständen in die Geschehnisse von ausländischen Staaten eingemischt. Von Mord bis Wahlmanipulationsversuche – alles war dabei. Umso hypokritischer wirken jene politischen Kräfte in den USA, die Russland Ähnliches vorwerfen. Dass solche Praktiken ein No-Go sind, steht außer Frage. Umso mehr sollte Washington vornehm schweigen

Dhiraj Sabharwal

  • Tomba Labomba am 27.01.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wei eng zentral Fro werft den Rapport dann op? Huet der en gelies? All Flic den demols bis 3 zielen konnt haett den kennen schreiwen. Et fennt sech ennert denen villen Cia rapporten dei elo declafizeirt goufen en vill mei brisanten. Gidd mol luesen.

  • Wullmaus am 26.01.2017 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Bistrot bleiben sie ruhig in euren bistrot und saufen sie sich voll.Hat man sich nie gelehrt ,dass man jeden eine Chance geben soll,und nicht blöde rundherum bradelen,die in eine Meute. Schäme mich für Sie als Luxemburger,und werde in euren Namen M.Trump persönlich um Verzeihung bitten.Ob das ihnen passt oder nicht .

  • Bistrot am 26.01.2017 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unter Trump wird auch der Mord wieder salonfähig werden. Allerdings ist die Welt heute eine Andere als noch vor 60 Jahren. Die Welt reagiert und es gibt Gesetze die allgemein anerkannt sind. Möglicherweise wird Trump irgendwann wie Pinochet von einer ausländischen Behörde festgesetzt werden.