Verstehe das, wer will … Aber in einem Land, in dem sich Vereinsverantwortliche oder Verbände seit Jahren über schlechte Zuschauerzahlen beschweren, werden am kommenden Donnerstag entweder simultan oder kurz nacheinander zwei höchst spannende Europapokal-Duelle stattfinden.

Wohlgemerkt, sowohl Progrès Niederkorn als auch F91 Düdelingen haben realistische Chancen, sich für die Play-off-Runde zu qualifizieren – und wären dann nur noch zwei Spiele von der Gruppenphase der Europa League entfernt. Bis dorthin ist es noch ein sehr, sehr langer Weg. Gerade deshalb wäre es also für beide Vereine von Vorteil gewesen, vielleicht dem einen oder anderen Zuschauer die Möglichkeit zu bieten, sich bei beiden Spielen einzubringen. Nur mit einer speziell angeforderten Ausnahmeerklärung der UEFA und dem Einverständnis des russischen und des luxemburgischen Verbandes durfte das Rückspiel des Vizemeisters aus Niederkorn auf Donnerstag (und nach Differdingen) verlegt werden. Die Möglichkeit, bereits um 17.00 Uhr zu spielen, ist wohl auch für Niederkorn eher ein Rückpass als eine Torgelegenheit.

Vielleicht hätten sich zur ursprünglichen Ansetzung an zwei Spieltagen zumindest hierzulande mehr Leute gefunden. Die hätten gleich zwei große Spiele mitverfolgen können.

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