Luxemburgs Trainer werden zum Exportschlager (für die 2. Bundesliga): Jeff Saibene rettete Bielefeld vor dem Abstieg, Ligakonkurrent Aue wollte Nationaltrainer Luc Holtz und nun unterschrieb Jeff Strasser in Kaiserslautern.

Strasser ist genau der richtige Mann für den taumelnden Traditionsverein. In seinen drei Jahren als FCK-Profi avancierte der Luxemburger dank ehrlicher Arbeit zu einem der Publikumslieblinge. Er war also prädestiniert, um den seit Saisonbeginn maßlos enttäuschenden Lauterer Kickern die Grundlagen des Pfälzer Fußballs einzutrichtern: Kampf und Willenskraft. Tugenden, für die Strasser seine gesamte Spielerkarriere über stand.

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Er hat dabei relativ wenig zu verlieren, denn schlimmer als zuletzt kann es diese Saison beim 1. FC Kaiserslautern nicht werden. Und das chronisch nervöse Umfeld des Vereins dürfte ebenfalls erst einmal Ruhe geben. Selbst wenn der Auftakt auf der Trainerbank morgen misslingt, ist kaum mit ähnlichen Unmutsbekundungen der Zuschauer zu rechnen wie zuletzt. Denn Strasser hat Kredit bei den Fans.

Falls Luxemburgs Rekordnationalspieler den viermaligen Meister wieder in die Erfolgsspur zurückführt und den Abstieg verhindert, dann wird er in Kaiserslautern zum Helden, ähnlich wie Saibene nach dem sensationellen Klassenerhalt in Bielefeld. Was nichts anderes bedeutet, als blendende Zukunftsperspektiven im deutschen Profifußball zu haben.

4 Kommentare

  1. Dem Jeff toi toi toi ! Mat besschen Judd mat Gaardebounen virum Spiel , pur Klapsen op den Puppes an schon rullt de Ball ! Dat muss Klappen einfach , soss as et eriwwer fir den Fc Kaiserslautern !

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