Es wird immer schwieriger für Steuerhinterzieher, Drogen- oder Waffenhändler, Schwarzgeld zu verstecken. Die Europäische Zentralbank hat den 500-Euro-Schein abgeschafft, in einen Aktenkoffer passt nun weniger Bares. Dies erschwert den Transport der Gelder. Außerdem wurde das Bankgeheimnis in vielen Staaten abgeschafft, die Banker fragen nach der Herkunft des Geldes und leiten die Kontostände an ausländische Steuerbehörden weiter.

Selbst Offshore-Steuerparadiese sind, seit den diversen Leaks, keine sichere Adresse für Geldwäscher mehr. Jederzeit könnte ein neuer Skandal öffentlich werden.

Nun werden die Freeports dieser Welt interessant. Der aus Luxemburg ist sogar so sicher, dass nicht einmal eine Fliege unbeobachtet eindringen kann. Das Unternehmen, das die Tresorräume besitzt, kennt weder die Kunden noch das, was sie lagern. Gute Voraussetzungen also, um Werte zu verstecken. Das Steuersparmodell „Freeport“ könnte Sinn machen.

Dies hat auch das Europäische Parlament erkannt und schaut sich die Freihäfen nun genauer an. Im Gegensatz zu den Banken besteht bei diesen weiterhin eine Art Geheimnis.
Weltweit soll es 7.600 Milliarden Dollar zu verstecken geben. In Gold umgerechnet wären dies 180 Tonnen. Es gibt jedoch auch andere Orte, wo diese gelagert werden könnten.

2 Kommentare

  1. Zitat: “Die Europäische Zentralbank hat den 500-EuroSchein abgeschafft”. Ach wirklich? Und ich hab’ davon noch massenweise gebunkert. Wenn das mal keine Fake News ist.

  2. Déi Gesellen do fannen ëmmer nei Tricken fir Lëtzebuerg alt ërem an der Welt an den Dreck ze zéien.
    Ewéi wann mer net schons genuch hätten mat der Stéierhannerzéiung vu denen groussen Firmaen (an,an,an)
    Am Ausland kritt een dat schons laang ze spieren, wann se dech froen wou‘s de hier kënns.
    Méi eis Poliker loossen dat jo zou, an „gare la box“ du als kléngen Mann hues eng Kéier vergies den Avancen un Stéieramt ze bezuelen, dann kommen direkt Stroofzensen derbäi!

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