Es ist der traditionelle Termin Anfang Dezember: Die Wahl des Sportlers und der Sportlerin des Jahres. Und wie jedes Jahr stellt sich wieder einmal die Frage, ob man die verschiedenen Sportarten überhaupt miteinander vergleichen kann. Die Äpfel und Birnen lassen grüßen. Aber eigentlich ist das auch zweitrangig. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass ein Athlet oder eine Athletin in der Weltspitze seiner bzw. ihrer Sportart mithalten muss, um die Auszeichnung zu gewinnen. So war es in den vergangenen Jahren und so wird es wohl auch dieses Jahr sein.

Der luxemburgische Sport hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung durchgemacht und die Voraussetzung, dass es in der gleichen Richtung weitergeht, ist gegeben. Grund zum Feiern hat die luxemburgische Sportwelt am Donnerstag allemal und unabhängig davon, wer nun die Wahl gewinnen wird. Doch bei allem Grund zur Freude gibt es natürlich auch noch Verbesserungspotenzial.

Dafür muss man sich nur die Listen der vorausgewählten Sportler und Sportlerinnen ansehen. 17 Männer gegenüber sieben Frauen. Ob es bei den Männern nun unbedingt 17 Sportler auf die Liste schaffen mussten, darüber kann man streiten. Nichtsdestotrotz belegt die Vorauswahl, dass bei der Förderung des Damensports noch viel Luft nach oben ist. Das wäre definitiv auch eine nützlichere Diskussion als der alljährliche Äpfel-und-Birnen-Vergleich.

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